Schülerrechte

"Demokratie und Mitbestimmung muss in der Schule beginnen!"

"Politikverdrossenheit wird der Jugend gerne vorgehalten, aber wo lernen wir Demokratie in Schule und Politik?" fragte Franziska Bless von der StadtschülerInnenvertretung München am Montag in der Plenarsitzung des Forum Bildungspolitik in Bayern. Unterstützt wurde die Schülervertreterin und stellvertretende Sprecherin des Forum Bildungspolitik vom Vorsitzenden des Landtagsausschusses für Bildung und Kultus Martin Güll. Als Gastredner sprach er sich im Forum Bildungspolitik für gesetzlich verankerte Schülerrechte aus.

20.11.2014 Pressemeldung Forum Bildungspolitik in Bayern

"Demokratie darf nicht nur gelernt werden, sie muss gelebt werden dürfen," erklärte Martin Güll vor den 46 im Forum Bildungspolitik vertretenen Organisationen, darunter der Bayerischer Jugendring (BJR), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend - Bayern (BDKJ), die Evangelische Jugend in Bayern (EJB), die Landes-ASten-Konferenz Bayern, der Zusammenschluss der bayerischen Studierendenvertretungen (LAK), die LandesschülerInnenvereinigung Bayern e.V. (LSV) und die StadtschülerInnenvertretung München. Sprecher dieser Schüler-, Jugend- und Studierendenverbände berichteten dagegen über abgelehnte Anträge, fehlende Unterstützung seitens Lehrer und Schulleitung. "Und obwohl wir uns organisieren, nimmt die Politik uns nicht wahr," so Bless.

Dies entspricht nicht unserem Grundverständnis von Mitbestimmung und politischer Bildung, erläuterte Güll: "Politische Bildung ist eines der wichtigsten Bildungsziele. Das ist eine Grundsatzfrage, dieses Recht muss einklagbar sein." Güll versprach dabei seine Unterstützung und sprach eine Einladung an die Landesschülervertreter in den Bildungsausschuss des Landtages aus. Als Sprecher des Forum Bildungspolitik plädierte Klaus Wenzel ebenfalls für mehr Mitbestimmung der Schülerinnen und Schüler und eine gesetzliche Grundlage: "Politik muss an ihre Glaubwürdigkeit denken und tun, was sie sagt."


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