Der Wahlpflichtfachbereich der Realschule plus

Auf dem Fachkongress "Realschule plus-gemeinsam gut starten" des Realschullehrerverbandes (VDR) in Ingelheim hat Staatssekretärin Vera Reiß über Einzelheiten der neuen Struktur informiert. Diese orientiert sich zwar an den Wahlpflichtfächern der bisherigen Realschule, ist aber auch auf die künftige Fachoberschule abgestimmt.

30.03.2009 Pressemeldung Verband Reale Bildung

In ihrer Rede vor 152 Lehrkräften aus Realschulen, Hauptschulen und Regionalen Schulen stellte die Staatssekretärin die wesentlichen Vorgaben zum Wahlpflichtfachbereich wie folgt dar:

  • Neben der zweiten Fremdsprache Französisch werden die Lernbereiche Wirtschaft und Verwaltung, Technik und Naturwissenschaften sowie Hauswirtschaft und Sozialwesen in den Klassenstufen 7 bis 10 mindestens zweistündig angeboten.
  • Berufsorientierung, ökonomische Bildung und informatische Bildung werden Unterrichtsprinzipien in den Wahlpflichtfächern. Selbstverständlich sollte jede Schule überprüfen, wie diese Unterrichtsprinzipien auch in anderen Fächern greifen können.
  • Über die Vorgaben hinaus können schuleigene Lernbereiche angeboten werden. Diesen Gestaltungsspielraum können die Schulen nutzen, um die o.g. Bereiche zu verstärken oder weitere Schwerpunkte wie Informationstechnologie, Darstellendes Spiel , Sport o.ä. zu setzen.

Der VDR begrüßt, dass viele seiner Vorschläge in das neue Konzept aufgenommen wurden, fordert aber nun Weiterbildungsangebote für die Lehrkräfte, die diese Fächer unterrichten werden. Für einzelne Fachbereiche sollten auch entsprechende Lehramtsstudiengänge an den Universitäten eingerichtet werden.

Ansprechpartner

Verband Reale Bildung

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