Deutsch-Französischer Tag 2007:
Im Rahmen der zentralen saarländisch-lothringischen Feier zum Deutsch-Französischen Tag 2007 haben heute (19.01.07) Staatssekretärin Dr. Susanne Reichrath und der Leiter der lothringischen Schulverwaltung, Recteur Michel Leroy, die Preisträger des digitalen Kurzfilmwettbewerbs "A grande vitesse chez les voisins - Immer schneller zu den Nachbarn" ausgezeichnet. Die ersten drei Plätze belegen saarländische Schulen.
19.01.2007 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur SaarlandIm Beisein von 350 Schülerinnen und Schülern, ihren Lehrkräften und von zahlreichen Ehrengästen wurden die besten 16 Filme in der Illipse in Illingen prämiert. Von den saarländischen Schulen belegten die ersten drei Plätze in der Sekundarstufe I die Gesamtschule Saarbrücken-Bellevue / Collège Robert Schuman, Behren, die Gesamtschule Mettlach-Orscholz und die ERS Saarbrücken-Bruchwiese. Einen Anerkennungspreis erhielt die ERS Anton-Hansen in Ottweiler. In der Sekundarstufe II ging der erste Preis an das Max-Planck-Gymnasium Saarlouis und der zweite und dritte Preis an das Deutsch-französische Gymnasium in Saarbrücken. Der Anerkennungspreis ging ebenfalls an das Deutsch-Französische Gymnasium. Hinzu kommen acht französische Preisträger. Die erstplatzierten erhielten jeweils 500 Euro, die zweitplatzierten 300 Euro und die drittplatzierten 200 Euro. Der Anerkennungspreis ist mit jeweils 100 Euro dotiert. Die Preise für den Wettbewerb hat Kultusminister Jürgen Schreier zur Verfügung gestellt.
Die lothringische Unterrichtsverwaltung und das saarländische Kultusministerium haben im vergangenen Jahr in Kooperation mit dem Goethe-Institut Nancy lothringische und saarländische Schulen zu diesem digitalen Kurzfilm-Wettbewerb eingeladen. 23 Schulen (15 aus der Moselle, 8 aus dem Saarland) haben sich beteiligt und die Auswirkungen der Informations- und Transportrevolution (Internet, Mobiltelefon, Hochgeschwindigkeitszug TGV etc.) auf die Kommunikationsmöglichkeiten von Schülerinnen und Schülern in Deutschland und Frankreich filmisch verarbeitet. Besonders häufig kommt in den Filmen der neue Hochgeschwindigkeitszug TGV, der zwischen Paris und Frankfurt verkehren wird, vor, einmal sogar als LEGO-Zug!
Teilnehmen konnten Klassen und Arbeitsgruppen aus dem Grundschulbereich wie aus den Bereichen der Sekundarstufen I und II. Die Filme sollten maximal 90 Sekunden lang sein, die Partnersprache verwenden und mit digitaler Videokamera, Fotokamera oder Mobiltelefon aufgenommen sein. Eine Jury hat im Januar die besten Beiträge ermittelt.
Staatssekretärin Dr. Susanne Reichrath: "Die Beiträge sind nicht nur deshalb interessant, weil sie die Auswirkungen der neuen Möglichkeiten der Reisens und Kommunizierens für Jugendliche anschaulich darstellen. Auch ästhetisch sind einige Filme von hervorragender Qualität. Ich würde mich freuen, wenn Schülerinnen und Schüler in Zukunft ihre kreativen Ideen zum Filmemachen öfter auch im Pflichtunterricht Französisch einbringen könnten."
Der saarländisch-mosellanische Kurzfilmwettbewerb ist eingebettet in den gleichnamigen Kurzfilm-Wettbewerb, den das Goethe-Institut Nancy in Kooperation mit den Bildungsbehörden in Baden-Württemberg, dem Elsass, in Lothringen, im Saarland, in Luxemburg und der Académie Reims veranstaltete. Die von einer überregionalen zwölfköpfigen Jury ausgewählten drei Siegerfilme stammen aus dem Saarland und werden im Rahmen einer zentralen Veranstaltung des Goethe-Instituts am 22. Januar 2007 in Nancy prämiert.
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