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didacta 2012 ist eröffnet - Schieflage der bildungspolitischen Rethorik beklagt - mehr Bildungsinvestitionen werden gefordert

14.02.2012 Artikel
  • © Gerhard Stranz

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Die didacta 2012 ist eröffnet.

In der Begrüßungsansprache durch den Vorsitzenden des Verbands Bildungsmedien, Wilmar Diepgrond, wurde deutlich, dass Deutschland seine wichtigste "Ressource" den Menschen wesentlich mehr beachten und auch dem Bildungsbereich mehr Aufmerksamkeit zuwenden muss. Zwischen den wohlfeilen Erklärungen über die Bedeutung der Bildung und dem Handeln klaffe eine große Schlucht.

Deutlich werde die Schieflage daran, dass das m Bildungsgipfel 2008 vereinbarte Ziel, 7 % des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2015 in Bildung zu investieren noch in weiter Ferne liegt. Nach dem Bildungsfinanzbericht 2011 gab die Bundesrepublik lediglich 4,8 % aus, während der OECD-Durchschnitt bei 5,9 % lag.

Es müsse mehr investiert werden, damit Kindergarten und Schule den steigenden Anforderungen gerecht werden könnten. Und: Es müsse akzeptiert werden, dass Bildungsausgaben tatsächlich als Investitionen (und nicht nur als komsumtive Ausgaben) angesehen werden.

Die gesamte Bildungspolitik steht damit während der didacta auf der Tagesordnung.Aber auch die Angebote der Bildungswirtschaft (880 Aussteller auf 7.000 qm) und viele Fortbildungsveranstaltungen (1.800) warten auf Interessierte.


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