Die Jugend forscht Landessieger 2007 aus Hessen stehen fest
Zwölf junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hessen haben sich für den 42. Bundeswettbewerb von Jugend forscht qualifiziert. Die Landessieger 2007 wurden heute in einer Feierstunde in Anwesenheit von Kultusministerin Karin Wolff in Darmstadt ausgezeichnet. Die Jugendlichen werden ihre prämierten Projekte beim Jugend forscht Finale Ende Mai in Hamburg präsentieren. In diesem Jahr waren insgesamt 60 Schülerinnen und Schüler mit 32 Forschungsarbeiten beim Landeswettbewerb angetreten, der wieder von der Merck KGaA ausgerichtet wurde.
16.03.2007 Hessen Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.Der Klimaschutz stand in diesem Jahr bei den hessischen Nachwuchswissenschaftlern hoch im Kurs: Fridolin (15) und Isabella (18) Pflugmann von der Freien Christlichen Schule in Frankfurt siegten im Fachgebiet Arbeitswelt mit ihrem "Stromspar-ABC". Die beiden entwickelten ein Computerprogramm, das den Stromverbrauch im Haushalt analysiert und zugleich konkrete Maßnahmen zum Energiesparen vorschlägt. Im Fach Geo- und Raumwissenschaften präsentierten Moritz Mihm und Mathias Sogorski von der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel ein selbst entwickeltes mathematisches Verfahren zur Auswertung von Klimadaten. Dabei war es das Ziel der beiden 18-Jährigen, verborgene klimatische Zusammenhänge aufzuzeigen.
Die Geschwister Dragana (16) und Milan (18) Gerovac von der Goetheschule Neu-Isenburg erhielten den Preis für die beste interdiziplinäre Arbeit. Aus Gülle und Abwässern stellten sie einen neuartigen Dünger her, der den Ertrag in der Landwirtschaft steigert und zugleich ökologisch verträglich ist.
Im Fachgebiet Biologie widmete sich Niloufar Rahi vom Königsteiner Taunusgymnasium der Sprachenforschung. Die 18-Jährige untersuchte, ob es möglich ist, die Grammatik einer Sprache anhand von wiederkehrenden Mustern im Satzbau zu erlernen. Die Jury zeichnete ihre Arbeit mit dem ersten Preis aus. Bereits zum dritten Mal Landessieger wurde Philipp Hülsdunk im Fachgebiet Mathematik/Informatik. Der 17-jährige Schüler des Taunusgymnasiums in Königstein befasste sich in seiner Arbeit mit geometrischen Fragestellungen im Bereich der sogenannten Tropical Geometry.
Im Fachgebiet Physik konnten sich Rico Janusch (17) und Felix Kreyer (17) von der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel mit ihrer Arbeit zum Phänomen der Hochfrequenz-Sonolumineszenz durchsetzen. Den Landessieg im Fachgebiet Technik errangen die 17-jährigen Philipp Jäger und Niclas Müller mit einem selbst konstruierten Unterwasserroboter. Auch sie besuchen die Kasseler Albert-Schweitzer-Schule.
Nach den Landesentscheiden im März findet der 42. Bundeswettbewerb vom 17. bis 20. Mai 2007 in Hamburg statt. Das Finale wird gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Beiersdorf AG.
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