Die Jugend forscht Landessieger 2007 aus Rheinland-Pfalz stehen fest

Elf junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Rheinland-Pfalz haben sich für das 42. Jugend forscht Finale qualifiziert. Die Landessieger 2007 wurden heute in Anwesenheit von Bildungsministerin Doris Ahnen in Ludwigshafen ausgezeichnet. Zum Landeswettbewerb, der von der BASF AG ausgerichtet wurde, waren 52 Teilnehmer mit 40 Projekten angetreten.

23.03.2007 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.

Miriam (13) und Benjamin (16) Lenz vom Gymnasium Traben-Trarbach bewiesen mit ihrem Siegerprojekt im Fachbereich Arbeitswelt, dass junge Forscher auch musikalisch interessiert sind. Die Geschwister untersuchten mithilfe physikalischer und chemischer Versuche, welche Faktoren bei der Abnutzung von Geigensaiten eine wesentliche Rolle spielen. In Biologie siegte Dominik Herzog vom Gymnasium Weierhof in Bolanden. Der 18-Jährige analysierte vier verschiedene Methoden, um dem Wein der Rebsorte "Domina" bei der Gärung eine möglichst dunkelrote Farbe zu verleihen.

Neuartiges Fotopapier aus handgeschöpften Bütten entwickelte Kevin Sifft vom Peter-Joerres-Gymnasium in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Eine spezielle Beschichtung ermöglicht es, Digitalfotos auf dieser Papiersorte in hoher Qualität zu drucken. Der 16-Jährige siegte in Chemie. Mit der Waschnuss befassten sich Elisabeth Löser vom Gymnasium Weierhof in Bolanden und Marlene Findt vom Leininger-Gymnasium in Grünstadt. Die Frucht des Seifenbaums wird als Öko-Wachmittel immer beliebter. Die 18-Jährigen siegten in Geo- und Raumwissenschaften mit dem Beweis, dass herkömmliche Waschmittel biologisch jedoch verträglicher sind.

Den Landessieg in Mathematik/Informatik errang Valentin Fütterling (18) vom Leininger-Gymnasium Grünstadt mit einer Verbesserung des so genannten Raytracing-Verfahrens. Mit seiner selbst programmierten Software erzielte er eine sehr viel höhere Rechenleistung bei der Bearbeitung von 3D-Computergrafiken. Die Chaostheorie faszinierte den 18-jährigen Fabian Kories vom Theresianum in Mainz. Der Landessieger im Fach Physik konstruierte mit einfachen Mitteln einen physikalischen Demonstrationsversuch für den Unterricht, der die sonst übliche Computersimulation ersetzt.

Eine Alternative zum bekannten Benzinmotor präsentierte Martin Ugidos (15) in seinem siegreichen Technik-Projekt. Der Schüler vom Staatlichen Eifel-Gymnasium in Neuerburg nutzt stattdessen Pflanzenöl, für das er einen speziellen Ölvergaser konstruierte. Den Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit erhielt die Chemie-Arbeit von Johannes Ewald (20) und Andreas Krawitz (19) vom Otto-Hahn-Gymnasium in Landau. Die beiden untersuchten sogenannte Metallbäume. Das sind Ablagerungen aus Metallsalzen, die die Form fraktaler Strukturen annehmen.

Nach den Landesentscheiden im März findet der 42. Bundeswettbewerb vom 17. bis 20. Mai 2007 in Hamburg statt. Das Finale wird gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Beiersdorf AG.

Ansprechpartner


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden