Die Landessieger von Jugend forscht 2006 stehen fest
Die diesjährigen Jugend forscht Landessieger aus Niedersachsen stehen fest: Auf dem Landesentscheid in der TU Clausthal wurden gestern 14 junge Wissenschaftler mit 8 Projekten ausgezeichnet. Sie werden ihr Bundesland beim 41. Finale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb mit Arbeiten zu besonders lebensnahen Themen vertreten. Insgesamt präsentierten 73 Teilnehmer der Jury 42 Projekte.
23.03.2006 Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.Um einem an Parkinson erkrankten Bekannten zu helfen, entwickelten Nina Engeln (18), Florian Tebel (16) und Christoph Gröger (16) vom Gymnasium Lüchow ein komplexes Notruf-System. Über einen einzelnen Knopf kann nicht nur im Haus Alarm ausgelöst, sondern auch automatisch eine SMS an das Mobiltelefon eines Helfers versendet werden. Soviel Hilfsbereitschaft wurde mit dem ersten Platz im Fachgebiet Arbeitswelt honoriert.
Mit der Wasserqualität des Banter Sees in Willhelmshaven befassten sich Kim Tappe (19), Christina Kronenberg (18) und Marielouise Sander (19) vom Gymnasium am Mühlenweg. Ziel ihrer Forschung: Die Entstehung toxischer Wasserblüten in dem beliebten Freizeitgewässer zu verhindern, um einem Badeverbot entgegenzuwirken. Das Team gewann im Fach Biologie.
Detaillierte Messungen an Blitzzement brachten Jannes Gladrow (17), Andreas Gehlich (16) und Heike Laschin (16) von der Hoffman-von-Fallersleben Schule in Braunschweig den Landessieg in Chemie. In Geo- und Raumwissenschaften siegte der 19-jährige Dennis Möller von der Marienschule in Hildesheim mit seiner "Klimatischen Differenzierung des Hildesheimer Raumes zwischen Börde und Bergland". Die "Umrüstung eines Direkteinspritzers für den alleinigen Planzenölbetrieb" darf der 19-jährige Florian Schilling jetzt auch auf dem Bundeswettbewerb vorstellen. Der Auszubildende der Robert Bosch GmbH in Hildesheim wurde Technik-Landessieger.
In Mathematik/Informatik wurden gleich zwei Arbeiten mit einem ersten Preis ausgezeichnet: Die Arbeit zur "Simulation von Gehirnprozessen" von Katja Miller (17) vom Christian-Gymnasium in Hermannsburg sowie der "Sichere Multikern-RISC-Prozessor" des erst 15-jährigen Felix Held vom Gymnasium Ernestinum Europaschule in Rinteln. Christian Rink (19), Schüler des Felix-Klein-Gymnasiums in Göttingen, wurde Physik-Landessieger mit seinem "Bau eines Inklinometers zur automatischen Neigungsmessung und Horizontalausrichtung".
Der 41. Bundeswettbewerb findet vom 18. bis 21. Mai 2006 in Freiburg statt – gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Sick AG.
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