DPolG und VBE fordern weiter Ausgleich der Einkommensrückstände

"Unsere Mitglieder haben uns aufgefordert, in der Forderung um eine Einkommenserhöhung für Lehrer und Polizisten um mindestens 10 % nicht nachzulassen, erklären Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft VBE NRW und Rainer Wendt, Vorsitzender der DPolG. "Wir werden für die Durchsetzung dieser Forderung innerhalb und außerhalb des Deutschen Beamtenbundes mit aller Kraft streiten."

06.12.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Lehrer und Polizisten wollen nicht länger tatenlos dabei zusehen, wie die Einnahmen in die Staatskassen sprudeln, die Abgeordneten sich durch entsprechende Diätenerhöhungen die Einkommensverluste selbst ausgleichen und gleichzeitig erwarten, dass die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes weiterhin mit minimalen Einkommenserhöhungen zufrieden sind.

DPolG und VBE fordern die Landesregierung auf, einen Stufenplan vorzulegen, durch den sichergestellt wird, dass die bestehenden Einkommensrückstände bis zum Jahr 2010 aufgeholt sind. Die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes in NRW, deren größten Anteil Lehrer und Polizisten ausmachen, haben durch Nullrunden seit 2004, durch Streichung des Urlaubsgeldes und massive Kürzung des Weihnachtsgeldes überproportional zur Sanierung des Landeshaushalts beigetragen.

Beckmann und Wendt sind sich einig: "Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, um auf die Landesregierung Druck auszuüben, damit die Einkommensrückstände ausgeglichen werden. Das Jahr 2010 in dem die nächsten Landtagswahlen anstehen, ist der ideale Zeitpunkt um zu prüfen, wie ernst es der Landesregierung mit einer angemessenen Bezahlung des Öffentlichen Dienstes ist."


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