"Einmal Freunde, immer Freunde"

Dreizehn von insgesamt 375 teilnehmenden Schulen aus Nordrhein-Westfalen haben beim Internetwettbewerb zum Thema "Franzosen und Deutsche. Einmal Freunde – Immer Freunde" erfolgreich abgeschnitten. Sie wurden für ihre Leistung im Plenarsaal des Landtags geehrt. "Wichtig ist, dass wir aus den Feindschaften des vorigen Jahrhunderts gelernt haben", sagte Vizepräsident Oliver Keymis. "Der wichtigste Teil jeder Kultur ist die Sprache", ergänzte die stellvertretende Ministerpräsidentin und Schulministerin Sylvia Löhrmann. "Beherrschen wir viele Sprachen, können wir viele Gespräche führen. Und Gespräche sind wesentliche Voraussetzungen für Frieden."

27.06.2014 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

Hätten Adenauer und de Gaulle den Internet-Team-Wettbewerb gekannt, wären sie stolz auf die Schülerinnen und Schüler gewesen, hieß es. Generalkonsul Michel Giaccobi bezeichnete den Wettbewerb als das wichtigste schulische französischsprachige Ereignis im Land. Dr. Pierre Korzilius brachte es auf den Punkt: "Es ist ein Wettbewerb, bei dem es keine Verlierer gibt. Der größte Gewinner ist die deutsch-französische Freundschaft. Ihr leistet damit einen Beitrag gegen Selbstverständlichkeit."

Ulrike Lange, Bundesvorsitzende der Vereinigung der Französischlehrer, die 400 Kolleginnen und Kollegen vertritt, freute sich: "Es haben noch nie so viele Menschen in Deutschland - in absoluten Zahlen gesprochen - Französisch gelernt wie heute!" Insgesamt nahmen 375 Schulen mit 6.200 Schülerinnen und Schülern an diesem Wettbewerb teil. Folgende Schulen wurden gewürdigt: Elisabeth-Lüders-Berufskolleg, Hamm. Gymnasium St. Christopherus, Werne. Niklas-Luhmann-Gymnasium, Oerlinghausen. Joseph-König-Gymnasium, Haltern am See. Cornelius-Burgh-Gymnasium, Erkelenz. Helmholtz-Gymnasium, Bielefeld. Gymnasium der Stadt Lennestadt. Mallinckrodt-Gymnasium, Dortmund. Friedrich-Ebert-Gymnasium, Bonn. Marienschule der Ursulinen, Bielefeld und Ratsgymnasium, Bielefeld. Städtische Gesamtschule, Hattingen. Berufskolleg Rheydt-Mülfort für Wirtschaft und Verwaltung.

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