"Ende der Bescheidenheit für Landesbedienstete erreicht!"
Die GEW hält das Ende der Bescheidenheit für erreicht und fordert eine kräftige Gehaltserhöhung für die Beamten und Angestellten des Landes zum 1. Januar 2009. Nach Jahren der Lohnzurückhaltung und des Kaufkraftverlustes sei eine Anpassung der Gehälter für Angestellte und Beamte des Landes NRW überfällig.
02.04.2008 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen"Der Tarifkompromiss vom Wochenende ist vorbildlich für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Er zeigt, was gewerkschaftlicher Druck bewirken kann. Jetzt muss für die Beamten und Angestellten in NRW nachgelegt werden," erklärte heute GEW-Landesvorsitzender Andreas Meyer-Lauber in Essen.
Die Gewerkschaft will in Kürze ihr Forderungspaket für die nächste Besoldungsrunde der Beamten und für die Tarifbeschäftigten diskutieren. GEW-Chef Meyer-Lauber hält eine kräftige Erhöhung um mindestens zehn Prozent für angemessen. "Der Kaufkraftverlust für unsere Mitglieder seit 2004 beträgt gut zwölf Prozent. Wenn zum 1. Juli die Bezüge der Beamten um 2,9 Prozent steigen, bleibt noch eine große Lücke zu stopfen", erklärte Meyer-Lauber. Auch die Arbeitszeit der Beamten im Landesdienst müsse auf die tariflich festgelegt Arbeitszeit abgesenkt werden, fordert der Gewerkschafter.
Als einen großen Erfolg für die Beschäftigten im Bildungsbereich, vor allem für die Erzieherinnen, wertet Meyer-Lauber das Verhandlungsergebnis für den neuen TVöD. "Die Kolleginnen und Kollegen haben sich ihre Gehaltserhöhung von bis zu 200 EURO monatlich wahrlich erkämpft. Der Ausgleich für die Arbeitszeiterhöhung auf 39 Stunden durch 2,5 arbeitsfreie Tage ist auch ein Verdienst der GEW."
www.gew-nrw.de/presseinfos/Presse200811.cfm
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