Philologen B-W

Endlich Pauschalregelung für Digitalisate aus Schulbüchern!

Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) begrüßt ausdrücklich, dass sich die Rechteinhaber (Schulbuchverlage) und die Kultusministerien der Länder nun endlich auf eine Pauschalregelung für die Verwendung von "Digitalisaten", d. h. von eingescannten Schulbuchinhalten, im Unterricht geeinigt haben.

07.12.2012 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

"Dadurch herrscht ab jetzt Rechtssicherheit für die Lehrkräfte, und die absurde Behinderung eines modernen Medieneinsatzes mit Beamer oder elektronischer Tafel durch das absolute Digitalisate-Verbot hat ein Ende", so Bernd Saur, Vorsitzender des Philologenverbands Baden-Württemberg.

Das absolute Digitalisate-Verbot hatte für große Verunsicherung und Verärgerung an den Schulen gesorgt. Proteste und Stellungnahmen der Verbände einschließlich des Deutschen Philologenverbandes (DPhV) folgten. Insbesondere der Philologenverband BW hatte in einem Positionspapier eine Pauschalregelung für Digitalisate und den Verzicht auf den sogenannten Schultrojaner gefordert, mit dessen Hilfe das Verbot überwacht werden sollte. "Nachdem der Schultrojaner schon vor einiger Zeit von den Verlagen ad acta gelegt worden war, ist nun mit der Pauschalregelung auch unsere zweite Forderung erfüllt. Nur die kleinlich wirkende Beschränkung auf Unterrichtswerke, die ab 2005 erschienen sind, passt nicht in den Rahmen der sonst so erfreulichen Neuregelung", betont Bernd Saur abschließend.

Hinweis für die Redaktionen: Das Positionspapier des PhV BW zu Digitalisaten und Schultrojaner finden Sie unter www.phv-bw.de/Aktuelles/2012/positionspapier-digitalisate.pdf


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