Erfreuliche Einstellungszahlen zum Schulhalbjahr

Die umfänglichen Anstrengungen der Landesregierung zur Abdeckung des Unterrichts zeigen Wirkung. Ausdrücklich anerkennt der nordrhein-westfälische Philologen-Verband, dass bereits zum Schulhalbjahr fast 4.000 Lehrer und Lehrerinnen eingestellt wurden. Davon entfallen allein 1.150 Stellen auf die Gymnasien. Offiziell sind davon nur 3 Stellen nicht besetzt. Das ist eine uneingeschränkt positive Bilanz.

04.02.2009 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

"Leider haben sehr viele Schulen nach wie vor fachspezifische Probleme. Nach wie vor müssen größte Bemühungen unternommen werden, um den Fachlehrermangel an Gymnasien in den Griff zu bekommen", mahnt Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologen-Verbandes. "Ein wichtiger Schritt kann dabei sein, endlich den negativen Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Bundesländern aus der Welt zu schaffen, indem man die Verbeamtungsgrenze deutlich höher ansetzt."

Beachtlich findet der Philologen-Verband, dass die Zahl der Referendarstellen von 2005 bis 2009 um ca. 2.500 gesteigert wurde. Mittlerweile werden mehr als 16.300 Lehramtsanwärter in NRW ausgebildet. Das Land leistet deutlich mehr als alle anderen Bundesländer.

Die schwarz-gelbe Schulpolitik in NRW ist weder unumstritten noch fehlerfrei. Beachtlich ist, dass seit 2005 fast 7.000 Lehrkräfte zusätzlich eingestellt wurden – zweifellos auch ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung von Schulqualität.


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