Erlass-Rückzieher-Roulette: Was Bildungsminister Klug anfasst, misslingt!
"Egal ob "Psycho-Erlass" oder Entscheidungsfristen für Schulträger: Was dieser Bildungsminister politisch anfasst, misslingt! Er ist seiner Aufgabe einfach nicht gewachsen. Er kann die Probleme nicht lösen, die er sich mit seiner verfehlten Politik selbst eingebrockt hat. Das hat auch die Sitzung des Bildungsausschusses gezeigt", sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Dienstag, 15. Februar 2011 in Kiel zur Anhörung von Bildungsminister Dr. Ekkehard Klug im Bildungsausschuss des Landtages.
15.02.2011 Pressemeldung GEW Schleswig-HolsteinDer Minister habe einmal mehr offenbart, dass ihm eine schlüssige Umsetzungsstrategie für die Wiedereinführung von G-9 und für das von ihm favorisierte so genannte "Y-Modell" fehle, meinte der GEW-Landesvorsitzende. So bliebe nach wie vor offen, wann ein Ersatz für den zurück gezogenen "Psycho-Erlass" komme, der die Kriterien für die Verteilung der Schülerinnen und Schüler an Schulen mit dem "Y-Modell" regeln solle. "Unklar ist auch, wie das Anmeldeverfahren für die Schülerinnen und Schüler laufen soll, wenn die Schulträger noch nicht einmal darüber entschieden haben, ob sie G-8, G-9 oder G-Y machen wollen. Das bringt für alle Beteiligten große Unruhe und Unsicherheit."
Keine Antwort gab der Bildungsminister auf die Frage, warum er ein ganzes Wochenende gebraucht habe, um klarzustellen, dass der "Psycho-Erlass" von ihm abgezeichnet worden sei und die Sabotage-Vorwürfe seines Parteifreundes Kubicki gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bildungsministeriums also ins Leere gingen.
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