Erneut erfolgreich: alte Bekannte bei Jugend forscht

12 junge Naturwissenschaftler mit 7 Forschungsprojekten werden Hessen beim Finale von Jugend forscht vertreten. Aus 72 Teilnehmern mit insgesamt 36 Arbeiten hat die Jury heute die hessischen Landessieger von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb gekürt. Die Erstplatzierten dürfen im Mai zum Bundeswettbewerb nach Freiburg fahren.

24.03.2006 Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.

Zu den Siegern beim Landeswettbewerb in Hessen zählten auch Teilnehmer, die bereits letztes Jahr sehr erfolgreich an Jugend forscht teilgenommen haben. Jörg Metzner (20), mittlerweile Student in Oxford, und Marcel Schmittfull (18) wurden dieses Jahr im Fachgebiet Arbeitswelt mit dem ersten Preis für ihre "Methodik zum Messen des Wasserdrucks in einem geschlossenen System" ausgezeichnet. Auf dem Bundeswettbewerb 2005 hatte ihnen Bundespräsident Horst Köhler den von ihm gestifteten Sonderpreis für eine außergewöhnliche Arbeit überreicht. Der erst 16-jährige Philipp Hülsdunk siegte heute in Mathematik/Informatik mit einer komplexen Arbeit über "Ortslinien, Punkte und Figuren". In diesem Fachgebiet hatte er im Vorjahr auf Bundesebene den dritten Platz belegt.

Einen "Roboterarm mit sechs Freiheitsgraden" baute der 17-jährige Heiko Engelke vom Physik-Club Kassel. Die in drei Raumdimensionen bewegliche Maschine beeindruckte die Jury im Fachgebiet Technik und wurde ebenfalls mit dem Landessieg ausgezeichnet. Sieger in Geo- und Raumwissenschaften wurden Florian Sauer (17) und Christian Thomas (18) vom Johanneum in Herborn, die mittels Satellitenbildern und Klimadaten eine ökologische Analyse der Tschadseeregion in Afrika durchgeführt haben.

Mit chemischen Solarzellen haben sich Sebastian Spohner (18) und Alexej Grasnow (17) von der Max-Beckmann-Schule in Frankfurt am Main befasst. Mittels Farbstoffen aus Brombeeren und Hibiskustee konnten die beiden Forscher sogar einen Propeller antreiben und erhielten dafür den ersten Preis in Chemie. Landessieger im Fach Biologie wurde der 17-jährige Milan Gerovac vom Goethe-Gymnasium in Neu-Isenburg mit seinem "Project iG | fatal error in DNA". In Physik konnten sich Christoph Muster (19), Jens Pfeifer (16) und Jonas Schmöle (18), ebenfalls vom Physik-Club Kassel, gegen die Konkurrenz durchsetzen. Sie stellten in Darmstadt eine Arbeit zu "Quantenmechanischen Experimenten mit einzelnen Photonen" vor.

Nach den Landesentscheiden im März und April findet das Finale der 41. Wettbewerbsrunde vom 18. bis 21. Mai 2006 in Freiburg statt. Der Bundeswettbewerb wird gemeinsam veranstaltet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Sick AG.

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