Auszeichnung

Erster Schulpreis Schleswig-Holstein geht an die Lübecker Geschwister-Prenski-Schule

Die ,Schule des Jahres Schleswig-Holstein 2014' liegt in Lübeck. "Wir können in Schleswig-Holstein stolz sein auf unsere Schulen. Stellvertretend für alle, die seit Jahren pädagogisch innovative herausragende Arbeit machen, erhält die Geschwister-Prenski-Schule diesen erstmals vergebenen Preis", sagte Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud ,Wara' Wende heute (16.Juni) bei der Preisverleihung im Kieler Landeshaus.

17.06.2014 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Die Gemeinschaftsschule mit Oberstufe, die als Ganztagsschule arbeitet, wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. "Die Schülerinnen und Schüler finden dort eine Umgebung, in der sie nicht nur lernen und erleben, sondern auch selbst aufgefordert sind, sich zu engagieren. Das macht die Qualität dieser Schule aus, die auch deshalb in jedem Jahr deutlich mehr Anmeldungen hat als sie Plätze vergeben kann", so die Ministerin. Vielfalt und Heterogenität würden an der Lübecker Schule als Chance gesehen und die Idee der Inklusion schon seit vielen Jahren gelebt. Die Prenski-Schule erhält ein Preisgeld von 10.000 Euro. Drei weitere Preisträger sind das Gymnasium Elsa-Brändström-Schule Elmshorn (Kreis Pinneberg), das Förderzentrum Schleswig-Kropp (Kreis Schleswig-Flensburg) und die Ida-Ehre-Schule, Gemeinschaftsschule mit Oberstufe, in Bad Oldesloe (Kreis Stormarn). Sie können sich über jeweils 2.000 Euro freuen

An der Geschwister-Prenski-Schule werden 809 Schülerinnen und Schüler von 70 Lehrkräften unterrichtet. Federführend bei der Bewerbung waren die Schülerinnen und Schüler, unterstützt wurden sie von der Schulleitung und den Verbindungslehrkräften. "Das zeigt eine ausgeprägte Schülerorientierung und Eigenständigkeit, sich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Das finde ich klasse", betonte Ministerin Wende. Der schleswig-holsteinische Wettbewerb war mit dem Motto ,Schule der Vielfalt' überschrieben, insgesamt hatten sich 27 Schulen - elf Grundschulen, neun Gemeinschaftsschulen, vier Gymnasien, zwei Förderzentren und ein Berufsbildungszentrum - schriftlich um die Auszeichnung beworben. Zehn Schulen davon standen in der engeren Wahl. Sie alle warben mit ihren Konzepten für den Umgang mit einer heterogenen Schülerschaft.

"Die große Bewerberanzahl zur ,Schule des Jahres Schleswig-Holstein 2014' zeigt, dass Schulen eine externe Rückmeldung zu ihrer Arbeit erhalten möchten", sagte Dr. Thomas Riecke-Baulecke, Direktor des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) und Initiator des Projekts. Die Auslobung dieses Preises sei daher ein wichtiger Schritt zum Aufbau einer wertschätzenden Feedback-Kultur für Schulen in Schleswig-Holstein. Die Schulbesuche hätten der Jury zudem wertvolle Einblicke in die gute und vielseitige Arbeit der schleswig-holsteinischen Schulen gegeben.

Den Schulpreis hat Bildungsministerin Wende gemeinsam mit dem Bildungs- und Tagungszentrum Tannenfelde, der CAU, der Handwerkskammer Schleswig-Holstein, der IHK Schleswig-Holstein, dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein, der Landesarbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft, dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, der Musikhochschule Lübeck, der Muthesius Kunsthochschule Kiel, der Universität Flensburg und UV Nord ins Leben gerufen. Ziel war es, die Leistungen der Schulen im Bereich der Heterogenität zu würdigen und bekannt zu machen.

Die Ministerin bedankte sich bei allen 27 teilnehmenden Schulen. Die Qualität der Bewerbungen und das große Engagement habe sie sehr beeindruckt. "Sie alle zeigen uns, wie reich an Ideen, wie vielfältig, kreativ und innovativ die Schulen in Schleswig-Holstein sind."


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