Fachtagung "Gute gesunde Schule" 8. Oktober 2009

Bereits 120 Schulen in sechs Bezirken machen mit bei der Verknüpfung von Bildung und Gesundheit – jetzt wird das Projekt auf alle Bezirke ausgeweitet Im "Landesprogramm Gute Gesunde Schule Berlin" stellen über 120 Berliner Schulen den Bildungsauftrag und die Gesundheit gemeinsam in den Mittelpunkt des Schullebens. Bisher nehmen Schulen aus sechs Bezirken am Landesprogramm teil. Das erfolgreiche Projekt wird nun geöffnet, so dass sich Schulen aus allen Berliner Bezirken daran beteiligen können.

08.10.2009 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Im Landesprogramm sind schon jetzt alle Schulformen vertreten. Ca. 80% sind Grundschulen,gefolgt von Förderschulen, Gesamt-, Haupt- und Realschulen und Gymnasien. Weitere Schulen,insbesondere der neuen integrierten Sekundarschulen werden noch hinzukommen.

Erklärtes Ziel aller Akteure des Landesprogramms ist es, die wesentlichen Erfolgsfaktoren des Berliner Landesprogramms zum Standard in allen Stadtbezirken werden zu lassen. Mit der Bertelsmann Stiftung, den Krankenkassen, der Unfallkasse Berlin, der Berliner Ärzte- und Apothekerkammer und den weiteren Partnern haben die Akteure der Guten gesunden Schule auch künftig innovative und leistungsfähige Partner für die Schulentwicklung an ihrer Seite.

Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: "Wer Leistung fordert, muss Gesundheit fördern! Das Landesprogramm hat sich als Erfolgsmodell erwiesen und deshalb soll es künftig Schulen aller Bezirke offen stehen. Die heutigen Leistungsanforderungen der Berliner Schulen sind hoch – für Schülerinnen und Schüler genauso wie für die Lehrkräfte. Die teilnehmenden Schulen verstehen Gesundheit sehr umfassend. Für sie ist Gesundheit nicht nur ein Thema des Unterrichts, sondern wesentlicher Bestandteil des Schullebens, der Zusammenarbeit mit den Eltern und ein Gelingensfaktor für eine erfolgreiche und zufriedenstellende Tätigkeit der Lehrkräfte.

In einem gesunden Lern- und Arbeitsumfeld können hohe Leistungsanforderungen besser bewältigt werden. Dabei erhalten alle an Schule Beteiligten vielfältige und qualitätsgesicherte Unterstützung durch die externen Partner des Landesprogramms."

"Die erfolgreichen Projektangebote müssen zu dauerhaften Regelangeboten der Schulentwicklung werden - unterstützt durch die Schulverwaltung und die Bezirke" fordert Werner Felder, Vorsitzender des Vorstandes der AOK Berlin im Namen der Partner. Der Präsident der Berliner Ärztekammer, Dr. Günther Jonitz: "Mit dem Landesprogramm wurde ein lebendiger Impuls für die Gesundheitsförderung bei Kindern, aber auch bei deren Lehrern und Eltern gesetzt. Wichtige Elemente einer gesunden Lebensführung werden kontinuierlich und zwanglos in den Schulalltag integriert. So werden gute Voraussetzungen dafür geschaffen, dass u.a. gesunde Ernährung und Bewegung auch über das Schulsetting hinaus zu selbstverständlichen Bestandteilen des Lebensalltags werden." Das Landesprogramm trägt somit auch zur Umsetzung der von der Landesgesundheitskonferenz beschlossenen Ziele zur Verbesserung der Kindergesundheit im Land Berlin bei.


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