Finanzierungsvereinbarung mit dem Humanistischen Verband Deutschland, LV Berlin, unterzeichnet
Kultursenator Dr. Thomas Flierl, und der Geschäftsführer des Humanistischen Verbandes Deutschlands, LV Berlin, Manfred Isemeyer, haben heute die Finanzierungsvereinbarung über den Lebenskundeunterricht an Berliner Schulen unterzeichnet.
14.12.2005 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin (bis 11/06)Nachdem am 21. September 2005 eine Finanzierungsvereinbarung mit der Evangelischen Kirche über den Religionsunterricht unterzeichnet werden konnte, ist das Abgeordnetenhauses dem Wunsch des Senates gefolgt, neben den beiden Kirchen auch mit dem Humanistischen Verband eine textgleiche Vereinbarung abzuschließen. Inhalt dieser Vereinbarungen ist die Festlegung des Landeszuschusses für den Religions- und Lebenskundeunterricht nach einem festen Schlüssel, der sich an einer Gruppengrößen von 15 Schülerinnen und Schülern in den Grundschulen bzw. 12 in allen anderen Schulen orientiert. Die Höhe des Zuschusses für jede so errechnete Planstelle beträgt 90 Prozent eines Personalkostendurchschnittsatzes, der auf der Vergütungsgruppe BAT III (West) des Jahres 2002 basiert. Zu dem so ermittelten Zuschussbetrag wird pauschal ein zusätzlicher Betrag in Höhe von 5 Prozent für Aus-, Fort- und Weiterbildungsmittel gewährt.
Senator Flierl:" Mit der heute unterzeichneten Finanzierungsvereinbarung ist erstmals auch der Humanistische Verband in die Verhandlungen um die Grundlagen der Finanzierung des Religions- und Weltanschauungsunterrichts aktiv einbezogen worden. Das unterstreicht, welche Bedeutung der Senat dem Lebenskundeunterricht an Berliner Schulen beimisst."
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