Förderung des ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses in NRW

400 Schülerinnen und Schüler aus der Region Köln/Bonn sind für einen Tag Ingenieure, Forscher und Techniker: Die Initiative Zukunft durch Innovation.NRW hat die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 bis 13 heute zum Technologietag.Rheinland eingeladen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Jugendlichen für ein ingenieur- oder naturwissenschaftliches Studium zu begeistern. Vier Hochschulen, zwei Max-Planck-Institute, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, ein Fraunhofer-Institut sowie weitere Forschungseinrichtungen und Unternehmen geben den Jugendlichen in Workshops Gelegenheit, selbst zu forschen. Bei Experimenten in der Hirnforschung, der Untersuchung von Licht und Farben sowie der Herstellung eines künstlichen Kometen in der Raumfahrtforschung lernen die Schülerinnen und Schüler die Arbeit der Wissenschaftler aus erster Hand kennen.

17.12.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

"Wir brauchen junge Menschen, die sich für Ingenieur- und Naturwissenschaften begeistern, wenn wir Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze sichern wollen", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart bei der Eröffnung des Technologietages. "In der Region Köln/Bonn bieten international agierende Unternehmen und sehr viele innovative Mittelständler interessante Berufsperspektiven auf Zukunftsfeldern. Diese Unternehmen suchen händeringend guten Nachwuchs", so der Minister. "Die Berufsaussichten für Absolventen technischer Studiengänge sind hervorragend." Schon jetzt fehlten 10.000 Ingenieurinnen und Ingenieure in Nordrhein-Westfalen. "Jugendliche sind begeisterungsfähig, wenn man ihnen eine geeignete Plattform bietet. Das beweisen die zahlreichen Anmeldungen für unsere DLR_School_Labs", berichtete Klaus Hamacher, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. "In unseren Schüler-Laboren vermitteln unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht nur Wissen zu unseren vier Schwerpunkten Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr sondern auch den Spaß an der Forschung. Eine Investition in die Motivation der Jugendlichen lohnt sich. Wir werden langfristig alle davon profitieren, die Gesellschaft, die Industrie und natürlich das DLR."

Die Bandbreite ingenieurwissenschaftlicher Berufsfelder aufzuzeigen, sei auch für die Fachhochschule Köln Anlass gewesen, sich am Technologietag.Rheinland zu beteiligen. "Das Projekt passt sehr gut in unser Konzept, Schülerinnen und Schüler an ein ingenieurwissenschaftliches Studium heranzuführen", unterstrich der Rektor der Fachhochschule Köln, Prof. Dr. Joachim Metzner. An Deutschlands größter Fachhochschule, an der derzeit rund 9000 Studierende in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen eingeschrieben sind, waren die Schülerinnen und Schüler am Morgen zur Auftaktveranstaltung des Technologietags.Rheinland zusammengekommen.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden