Freiwilliges ökologisches Jahr an Ganztagsschulen
(bikl) Nach der Schule zurück in die Schule: In Niedersachsen können Jugendliche jetzt ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) an Ganztagsschulen ableisten. Das Modellvorhaben richtet sich vorrangig an Jugendliche mit Abitur, die einen pädagogischen Beruf ergreifen möchten.
02.05.2007 Niedersachsen Artikel"Ziel ist es, bei Schülerinnen und Schülern Interesse am Naturschutz zu wecken", erklärte Umweltminister Hans-Heinrich Sander zu dem Projekt. "Gleichzeitig können die FÖJ-Absolventen noch vor Aufnahme eines Studiums oder einer Ausbildung prüfen, ob Ihnen die pädagogische Arbeit wirklich liegt". Vorkenntnisse in der Jugendgruppenarbeit sind nicht erforderlich.
Vorgesehen ist, bis zu drei regelmäßige Arbeitsgruppen im Nachmittagsangebot der jeweiligen Schule zu etablieren, in denen Themen des Umwelt- und Naturschutzes bearbeitet werden sollen. In der Anfangsphase sollen Lehrkräfte die Jugendlichen in der Betreuung der Arbeitsgruppen unterstützen, später sollen die FÖJ-Absolventen die Gruppen sogar selbstständig leiten.
In FÖJ-Fortbildungen sollen die Jugendlichen auf diese Tätigkeit vorbereitet werden. Das Modellvorhaben beginnt am 1. August 2007. Es wird vom Land Niedersachsen, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Niedersächsischen Wattenmeer- sowie der Niedersächsischen Umweltstiftung gefördert.
Weiterführende Links
- Informationen zum FÖJ: Alfred-Toepfer Akademie für Naturschutz
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