G8 als notwendige Antwort auf Anforderungen von Wirtschaft, Hochschulen und Gesellschaft

Die Vorwürfe, die von der SPD gegen das achtstufige Gymnasium erhoben werden, weist das Kultusministerium zurück. Die ihnen zugrunde liegenden Daten sind nur an 15 Gymnasien von insgesamt 400 Gymnasien erhoben worden.

09.12.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

  1. Das achtjährige Gymnasium ist die notwendige Antwort auf die Anforderungen, die heute von der Wirtschaft im internationalen Wettbewerb, von den Hochschulen und der Gesellschaft gestellt werden.
  2. Die Intensivierungsstunden stellen beim G8 eine beispielhafte Möglichkeit zur individuelleren Förderung der Schülerinnen und Schüler dar.
  3. Die Stundenbelastung des G8 wurde bereits modifiziert. Auf Wunsch von Eltern stellt das Ministerium zum Beispiel seit diesem Schuljahr den einzelnen Gymnasien sogar frei, jeweils eine Intensivierungsstunde in den Jahrgangsstufen 5 und 6 mit dem Fachunterricht zu verbinden und diese Stunden dann geteilt zu halten. Damit kann in der fünften Jahrgangsstufe sogar gänzlich auf Nachmittagsunterricht verzichtet werden.
  4. Ergebnissen einer Umfrage in Gymnasien zufolge findet der Lehrplan des achtstufigen Gymnasiums bei Lehrkräften, Eltern und Schülern eine breite Akzeptanz.
  5. Die Erfolgschancen für die Schüler sind insgesamt beim achtjährigen Gymnasium gewachsen. Damit sinkt die Zahl der Wiederholer.
  6. Gemeinsam mit den Kommunen als Sachaufwandsträgern der Schulen gewährleistet der Freistaat die Möglichkeiten, dass die Schülerinnen und Schüler in ihrer Schule eine warme Mahlzeit einnehmen können. Nachmittagsunterricht gab es und gibt es auch am neunjährigen Gymnasium. Auch die Mittagsbetreuung wird nach und nach ausgeweitet.
  7. Bestehende Übergangsschwierigkeiten werden nach und nach abgebaut. Wo Modifikationen des Lehrplanes in Gesprächen mit Lehrkräften, Eltern und Schülern notwendig erscheinen, werden entsprechende Schritte geprüft.
  8. Mit der raschen Umsetzung des achtjährigen Gymnasiums reagierte Bayern auf die bundesweite und europäische Entwicklung. So wurde sichergestellt, dass die bayerischen Schülerinnen und Schüler des Doppeljahrgangs der Abiturienten 2011 auf dem Arbeitsmarkt und an den Hochschulen in Konkurrenz zu ihren Mitschülern aus anderen Bundesländern gute Chancen haben.

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