Ganztagsschulen brauchen Profis

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich für echte Ganztagsschulen stark, die nicht zwischen Unterricht und Freizeitangeboten trennen und für alle Schüler/innen verpflichtend sind. "Das Jugendbegleiter-Konzept dient dazu, schneller mehr Ganztagsschulen anbieten zu können. Für gute Schulen mit mehr individueller Förderung der Kinder und Jugendlichen brauchen wir aber echte Ganztagsschulen, in denen Profis wie Sozialpädagoginnen und Erzieherinnen mit den Lehrkräften zusammenarbeiten", sagte am Dienstag (26.02.) in Stuttgart der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem.

26.02.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Die GEW berichtet von vielen Schulleiter/innen, die zwar das Engagement der Jugendbegleiter loben, aber die hohe zeitliche Belastung kritisieren "Viele Schulen klagen über den hohen Organisationsaufwand für Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulleitungen. Die zusätzlichen 45 Minuten pro Woche für die Schulen gleichen das bei weitem nicht aus. Wer stundenlang am Telefon sitzt, um Ehrenamtliche zu organisieren und zu koordinieren, hat weniger Zeit für die Kinder und Jugendlichen", so Dahlem.

Die GEW hat in zehn Eckpunkten Voraussetzungen für gute Ganztagsschulen und den Einsatz von Jugendbegleitern definiert: www.gew-bw.de

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

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