Schulstruktur

Gelenkklassen sind pädagogischer Irrsinn

Der SPD-Bildungssprecher Hans-Ulrich Pfaffmann fordert den Stopp der sogenannten Gelenkklassen an bayerischen Schulen. Sie sollen nach dem Willen der Staatsregierung den Druck vor dem Übertritt in weiterführende Schulen verringern.

25.03.2010 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Aus der Sicht Pfaffmanns ist dies nicht der Fall, sondern vielmehr das Gegenteil: "Damit treiben CSU und FDP die Selektion von Schülerinnen und Schülern auf die Spitze, jetzt wird Druck von der dritten bis in die fünfte Klasse gemacht", so Pfaffmann nach einem Bericht des Kultusministeriums heute im Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags.

Künftig sollen Schülerinnen und Schüler der Hauptschule, die im Zwischenzeugnis der fünften Jahrgangsstufe mindestens einen Notendurchschnitt von 2,33 haben, in den Genuss einer besonderen Förderung kommen. Die anderen Schüler nicht. Auch in der Realschule soll es ein solches Selektionsverfahren geben. Aus Sicht des SPD-Bildungssprechers ist dies "pädagogischer Irrsinn, der sofort gestoppt werden muss". "Das einzige, was wirklich hilft, ist eine längere gemeinsame Schulzeit mit mehr individueller Förderung für alle. Das ist der bessere, weil kindgerechte Weg", so Pfaffmann.

bayernspd-landtag.de


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