Gemeinschaftsprojekt von Land, Schulträgern und Wirtschaft seit vier Jahren erfolgreich
"Schule@Zukunft wird auch in den nächsten Jahren den Grundstein dafür legen, die hessischen Schülerinnen und Schüler zu medienkompetenten Bürgern in einer modernen Wissensgesellschaft zu entwickeln." Mit diesen Worten kündigte Kultusministerin Karin Wolff heute die Fortsetzung der erfolgreichen Medieninitiative Schule@Zukunft an. "Trotz immer knapper werdender Haushaltsmittel stellen wir bis 2008 erneut 15 Millionen Euro bereit, um den Einsatz neuer Medien in den Schulen zu erweitern und die Qualifizierung unserer Lehrkräfte weiter zu fördern", sagte Wolff. Letztlich profitierten die Schülerinnen und Schüler von einem innovativ gestalteten Unterricht: "Die Globalisierung beginnt im Klassenzimmer." Die Ministerin bedankte sich ausdrücklich bei den Schulträgern und den Partnern aus der Wirtschaft für die umfassende Unterstützung des Gemeinschaftsprojekts.
10.11.2005 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und ChancenSeit Beginn der Initiative vor vier Jahren haben das Land Hessen und die hessischen Schulträger über 100 Millionen Euro für moderne Informationstechnologie an Schulen und die Stärkung der Medienkompetenz von Lehrerinnen und Lehrern investiert. "Schule@Zukunft hat bereits Beachtliches geleistet: Die Ausstattung der hessischen Schulen mit Computern und Netzwerken und die Standards für Service und technischen Support haben sich deutlich verbessert. Nahezu 20.000 Lehrerinnen und Lehrer haben bereits an Fortbildungsmaßnahmen teilgenommen. Die Qualifizierung im Umgang mit neuen Medien ist jetzt wesentlicher Bestandteil aller Phasen der Lehrerbildung", erklärte die Ministerin.
Die Medieninitiative ist bundesweit einzigartig, weil das Land und die Schulträger auf allen Ebenen intensiv zusammenarbeiten und verbindlich festlegen, welche Leistungen sie einbringen. Die Schulträger seien eingeladen, die gemeinsame Kraftanstrengung fortzusetzen und sich wie in den Jahren zuvor finanziell an dem Programm zu beteiligen, so Wolff weiter. Partner aus der Wirtschaft, die Schule@Zukunft mit zahlreichen Sponsoring-Projekten unterstützen, sollen noch stärker als bisher inhaltlich in die Initiative eingebunden werden und Innovationen vor Ort fördern.
Aufbauend auf der "Schwalbacher Erklärung" vom Mai 2001, mit der die Hessische Landesregierung, der Hessische Landkreistag, der Hessische Städtetag und die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) in gemeinsamer finanzieller Verantwortung Schule@Zukunft initiiert hatten, soll Anfang 2006 mit einer weiteren Erklärung der offizielle Startschuss für die Fortsetzung des Gemeinschaftsprojekts bis 2008 gegeben werden. In bilateralen Verträgen mit allen hessischen Schulträgern werden dann die inhaltlichen Zielsetzungen und die Umsetzung in den einzelnen Regionen vereinbart.
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