Bremen

Gerechtere Bezahlung von Grundschulleitungen

Die GEW Bremen begrüßt die Änderungen im Bremischen Besoldungsgesetz, die die Bremische Bürgerschaft am heutigen Donnerstag, den 17.07.14 beschlossen hat.

17.07.2014 Pressemeldung GEW Bremen

"Die Besoldung der Schuleiterinnen und Schulleiter der Bremer Grundschulen wurden somit endlich landesweit der geänderten Schulstruktur anpasst – seit 2010 warten die Kolleginnen und Kollegen darauf", kommentiert die Landesvorstandssprecherin der GEW Petra Lichtenberg die Gesetzesänderung.

Nach Einführung der Schulreform wurde für alle Schulleitungen die Besoldung entsprechend der neuen Strukturen angepasst – nur für die Grundschulleitungen wurden die Anpassungen bisher nicht vorgenommen. "Diese Gesetzesänderung war längst überfällig." Im Laufe der letzten Monate hat die GEW auf vielfache Weise das Anliegen der Schulleitungen unterstützt. So wurde u.a. eine Petition beim zuständigen Ausschuss der Bürgerschaft eingereicht und der Senatorin Eva Quante-Brandt (SPD) eine von vielen Schulleitungen unterzeichnete Protestresolution anlässlich einer Veranstaltung in Bremerhaven übergeben. "Diese massiven Proteste haben endlich zur Schließung einer Gerechtigkeitslücke geführt", so GEW-Landesvorstandssprecher Bernd Winklelmann.

Als besonders erfreulich bewertet die GEW, dass ihr Vorschlag im Beteiligungsverfahren nun umgesetzt wird, auch die Schulleitungen kleinerer Schule besser zu bezahlen, wenn diese in ihrer Schule die Inklusion umsetzen oder Ganztagsschule sind. Lichtenberg führt aus: "Der Organisationsaufwand und die Belastung sind schließlich die Gleiche – ob 170 Schülerinnen und Schüler an einer Schule sind oder 230."

Grundschulen treiben wichtige Projekte in der Schulentwicklung im Lande Bremen voran – eine angemessene Bezahlung trägt den gewachsenen Aufgaben Rechnung. Auch im Rahmen einer klugen Personalpolitik müssen gerade Grundschulen gestärkt werden.

Ansprechpartner

GEW Bremen

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