Gesund essen in der Schule

(bikl) Die Schulspeisung kehrt zurück: Vier Milliarden Euro stellt die Bundesregierung bis ins Jahr 2007 für den Aus- und Aufbau von Ganztagsschulen zur Verfügung. Bundesweit entstanden seit 2003 mehr als 3.000 neue Ganztagsschulangebote. Und das bedeutet: In den Schulen muss nicht nur für geistige Nahrung gesorgt werden.

12.11.2004 Artikel

"Das neue Angebot entsteht in einem gesellschaftlichen Umfeld, in dem viele Kinder unregelmäßig und unausgewogen essen. Viele kommen ohne Frühstück und Pausenbrot in die Schule. Gleichzeitig sind 18 bis 20 Prozent der Sechs- bis 16-Jährigen übergewichtig oder fettsüchtig", bilanziert Prof. Dr. Christiane Bode, Ernährungswissenschaftlerin der Universität Hohenheim und Sektionsleiterin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. in Baden-Württemberg. Eine erfolgreiche Schulernährung müsse aber nicht nur ausgewogen sein und gut schmecken. "Ein Mittagstisch muss zu einer sozialen Komponente im Schulalltag werden. Es muss "in" sein, zum Schulmittagessen zu gehen", erklärt Prof. Dr. Bode.

Dem aktuellen Thema "Mittagsverpflegung in der Schule" widmet sich die Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung an der Universität Hohenheim mit Modellprojekten und Vorträgen am 20. November. Zur Tagung in Hohenheim erwartet werden 500 Experten und Vertreter aus Elternschaft, Schulleitung, Oberschulämtern und Stadtverwaltungen. Diskutiert werden auch Themen wie Essen als Teil der Pädagogik, Beurteilung von Caterern sowie Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten. Ein Markt der Möglichkeiten zeigt nachahmenswerte Modellprojekte.

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Deutsche Gesellschaft für Ernährung


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