Gesundheitsgefährdung durch verunreinigtes Trinkwasser
Der Landeselternausschuss zeigt sich besorgt über die mangelnde Gesundheitsfürsorge der Berliner Verwaltung gegenüber Schülern und Schülerinnen. Es ist unverständlich und grenzt an Verantwortungslosigkeit, warum die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz nicht unverzüglich auf die Ergebnisse der 2006 durchgeführten Untersuchungen hingewiesen hat und auf einer Überprüfung der Wasserqualität aller Berliner Schulen gedrängt hat.
27.01.2008 Berlin Pressemeldung Landeselternausschuss Berlin (LEA Berlin)Der Landeselternausschuss fordert daher folgenden Maßnahmeplan:
- die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz und die bezirklichen Gesundheitsämter prüfen unverzüglich die Qualität des Trinkwassers an allen Schulen
- werden die Grenzwerte an einer Schule überschritten, muss unverzüglich durch geeignete Maßnahmen sichergestellt werden, dass Schüler und Schülerinnen in ausreichendem Maß mit sauberem Trinkwasser versorgt werden können
- die Ursachen für die Kontaminierung des eigentlich einwandfreien Trinkwassers in den Schulen sind unverzüglich zu beheben
Viele Kinder trinken viel zu wenig im Unterricht, dies kann zu Störungen in Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Schüler führen. Ernährungswissenschaftler mahnen deswegen seit langem, Kindern und Jugendlichen in der Schule jederzeit Zugang zu Getränken zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang wird von allen Experten immer wieder auf die gesundheitsfördernde Wirkung von Wasser hingewiesen. Wasser wird an allen Schulen nicht nur direkt getrunken, sondern auch zur Zubereitung von Getränken oder zur Aufbereitung und Reinigung von Speisen und Geschirr verwendet. Aus diesem Grund muss das Land Berlin sicherstellen, dass Wasser aus den Wasserhähnen der Berliner Schulen keine Gesundheitsgefährdung der Schüler und Schülerinnen darstellt.
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