Bildungskonferenz

GEW bei der Bildungskonferenz in Düsseldorf

Die GEW NRW zieht ein positives Fazit der Bildungskonferenz in Düsseldorf. Der Wunsch der Teilnehmer nach Verlässlichkeit in der Politik und einem "Bildungsfrieden" war, so die Beobachtung der GEW, unverkennbar. Die Absicht der Landesregierung, in einen konstruktiven Dialog mit den Betroffenen einzutreten, wurde von allen Beteiligten sehr positiv bewertet.

24.09.2010 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

"Der überwiegende Teil der Eingeladenen hat erkannt, dass das Ziel, in NRW mehr Bildungsgerechtigkeit zu verwirklichen, zu den zentralen Themen gehört und dass es andere Lösungsansätze braucht als die bisherigen," bilanzierte heute Dorothea Schäfer, stellvertretende Landesvorsitzende der GEW NRW, die Konferenz mit Parteien, Eltern und Lehrerverbänden in einem Gespräch im "Morgenecho" auf WDR 5.

"Es wäre zu wünschen, dass die anwesenden Oppositionspolitiker den Stil des Gesprächs, die Sorge um die Verwirklichung der Bildungsgerechtigkeit und den Wunsch nach einem Bildungsfrieden mit in den Landtag genommen haben", appellierte Schäfer an die Vertreter von CDU und FDP. Eine Zementierung der Schulstruktur und das frühe Sortieren von Kindern helfe nicht weiter.

Auf der Bildungskonferenz sei aber auch deutlich geworden, so Schäfer, dass ein Modellversuch zur Errichtung von Gemeinschaftsschulen weitere Regelungen erfordere, damit es im Genehmigungsverfahren der Anträge aus den Kommunen nicht zum "Windhundprinzip" kommt. Neben der Unterstützung weiterer Gesamtschulgründungen hält die GEW NRW den Modellversuch Gemeinschaftsschule für einen Schritt in die richtige Richtung zum längeren gemeinsamen Lernen.


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