GEW: Kultusminister rechnet wirkliche Verhältnisse schön

"Jedes Jahr erleben wir zum Schuljahresanfang das gleiche Spiel. Kultusminister Busemann verkündet immer bessere Unterrichtsversorgungsdaten und lobt seine Politik über den grünen Klee. In den Schulen ist von der angeblich so hervorragenden Unterrichtsversorgung von teilweise über 100 Prozent aber nichts zu spüren. Dort fehlen weiterhin Ressourcen an allen Ecken."

29.08.2007 Niedersachsen Pressemeldung GEW Niedersachsen

Mit diesen Worten reagierte GEW-Sprecher Richard Lauenstein auf die jüngsten Verlautbarungen des Niedersächsischen Kultusministers in dessen Schuljahresanfangs-Pressekonferenz.

Die Wirklichkeit in den Schulen werde seit Jahren schöngerechnet; die statistischen Parameter seien entsprechend zurechtgebogen worden. Diese Situation werde auch durch die sogenannte Eigenverantwortliche Schule nicht besser. Künftig müssten die Schulen mit knappsten Ressourcen und verschlechterter Mitbestimmung der Kollegien erst recht sehen, wie sie mit steigenden Anforderungen fertig würden, während der Kultusminister sich bequem zurücklehne.

Die GEW bekräftigte ihre Forderung nach 2000 zusätzlichen Einstellungen, um die Situation an den Schulen spürbar zu entlasten.

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GEW Niedersachsen

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