GEW: Schlechter Start für eine gute Sache
"Die GEW begrüßt grundsätzlich die Neuerungen, welche die jetzt allen Grundschulen des Landes zugestellte neue Grundschulordnung enthält", erklärte der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Rheinland-Pfalz, Klaus-Peter Hammer. "Die GEW hätte der neuen Grundschulordnung jedoch einen besseren Start gewünscht."
20.10.2008 Rheinland-Pfalz Pressemeldung GEW Rheinland-PfalzHammer kritisierte nochmals das Verfahren, wonach den Schulen ohne umfassende Information nach Beginn des neuen Schuljahres eine Vorgriffsregelung übergestülpt worden sei, ohne die Einzelheiten der Neuregelungen zuvor ausführlich mit allen Betroffenen zu kommunizieren. Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrer und nicht zuletzt die Eltern seien deswegen verunsichert gewesen, weil ihnen nicht hinreichend klar gemacht worden sei, was ab welchem Zeitpunkt für die Schulen verbindlich umgesetzt werden müsse.
"Wenn eine Reform ein großer Wurf werden soll, braucht sie eine bessere Vorbereitung", betonte der GEW-Landesvorsitzende. "Änderungen dieses Ausmaßes müssen in den Schulen besprochen und durch intensive Fortbildungen begleitet werden. Das Ministerium hätte gut daran getan, sich und die Grundschulen nicht unter Zeitdruck zu setzen und die Umsetzung besser generell auf das nächste Schuljahr verschoben."
Keine Kommentare vorhanden