Greenpeace gegen Gentechnik-Unterricht
(red/pm) 79 Prozent der Bürger in Niedersachsen lehnen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen ab. 65 Prozent der Befragten befürchten, dass eine landesweite Einrichtung von Gentechnik-Laboren zu einseitigem Unterricht führen würde. Dies hat eine forsa-Umfrage ergeben, die im Auftrag von Greenpeace durchgeführt wurde.
30.01.2013 ArtikelDie nun abgewählte Landesregierung hatte eine flächendeckende Einrichtung des Gentechnik-Unterrichts geplant. Das Modellprojekt HannoverGEN nennt unter anderem folgende Projektziele: "Die Lernenden und Lehrenden können unterstützt durch eine wissenschaftliche und kommunikative Begleitung ihr Wissen über Biotechnologie und Grüne Gentechnik erweitern, durch Experimentieren praktische Laborerfahrungen erwerben und ihre Urteilsfähigkeit über Nutzen und Risiken der Gentechnik erweitern. Über die Vermittlung theoretischer Kenntnisse, praktischer Erfahrungen und ethischer Reflexionsfähigkeit kommt es zu einer sachlich fundierten Bewertung des Nutzungs- und Gefährdungspotenzials der Grünen Gentechnik."
Greenpeace forderte nun SPD und Grüne auf, das Schulprojekt HannoverGEN zu stoppen. Bislang haben rund 6.000 Schülerinnen und Schüler die HannoverGEN-Labore an vier Schulen in der Region Hannover seit Projektbeginn 2008 besucht.
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