Berlin

Grundsteinlegung der Eliteschule des Sports im Olympiapark

Heute besucht Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, gemeinsam mit Andreas Statzkowski, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport und Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, die Grundsteinlegung für das neue Schulgebäude der Poelchau-Oberschule. Damit beginnt der Umbau eines bisher leer stehenden Gebäudekomplexes im Olympiapark zur Nutzung als Eliteschule des Sports.

11.11.2013 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Senatorin Scheeres: "Berlin setzt mit einer ´Sportschule im Olympiapark´ einen deutschlandweiten Maßstab. Im Olympiapark finden die Schülerinnen und Schüler eine hohe Dichte an sportlichen Einrichtungen für ein optimales Training. Die Nähe zu den sportlichen Partnern – Hertha BSC, die Wasserfreunde Spandau 04 und der Landessportbund – wird sich positiv auf die Leistungen auswirken. Das historische Gelände des Olympiaparks am Westrand Charlottenburgs gibt als ehemaliges Reichssportfeld zugleich Anlass, sich gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern mit der Nazi-Vergangenheit des Gebäudes aktiv auseinanderzusetzen."

Senatsbaudirektorin Lüscher: "Es ist eigentlich unüblich, dass bei einer Sanierung ein Grundstein gelegt wird, aber dieser Wunsch der Poelchau-Oberschule spricht für die Freude der Schüler, Lehrer, Trainer und Eltern über den neuen Schulstandort. Das gesamte Ensemble, in dem sich das Haus des Deutschen Sports und damit das neue Schulgebäudes befindet, ist ein Bau- und Gartendenkmal von internationaler Bedeutung. Und es ist gleichzeitig ein idealer Ort für eine Sportschule. Deshalb ist es uns wichtig, mit der Baumaßnahme gute Bedingungen für das Lernen zu schaffen, aber auch behutsam mit dem Denkmal umzugehen, was dem Architekturbüro Müller Reimann hervorragend gelingt. Und es ist aus städtebaulicher Sicht gut, wenn dem Ort dadurch neues Leben eingehaucht wird. Der Umzug der Eliteschule des Sports ist ein gutes Beispiel für das erfolgreiche Zusammenwirken vieler Beteiligter."

Staatssekretär Statzkowski: "Im Olympiapark wird es mit der Poelchau-Schule noch lebendiger zugehen. Das ist ganz in unserem Sinne. Mit dem Umzug fallen zudem die bisherigen Wege zwischen Schule und Trainingsstätten weg. Jetzt findet alles im Olympiapark statt. Die unmittelbare Nachbarschaft zu Spitzensportlerinnen und -sportlern, z.B. des Hockeys oder des Modernen Fünfkampfes, aber auch zu Hertha BSC, wird sich auf die Sportkarrieren unserer Nachwuchselite sicher positiv auswirken. Das ist eine gute Nachricht für den Standort und den Sport in Berlin."

Projektbeteiligte sind neben dem Architektenbüro Müller Reimann eine Vielzahl von Spezialisten für Brandschutz, Bauphysik, Arbeitsschutz, Schadstoffentsorgung und Denkmalschutz. Mit dem heutigen Baubeginn werden zunächst notwendige Abrissarbeiten durchgeführt, um dann im Frühjahr mit den Rohbauarbeiten zu beginnen. Die Fertigstellung des Schulgebäudes ist für Sommer 2015 vorgesehen. Die Gesamtkosten für die Bauarbeiten betragen 12,5 Mio. € und werden vom Land Berlin getragen.

Die Schule wird nach den neusten Maßstäben ausgestattet und passt sich in den vorgegebenen historischen Gebäudekomplex ein. Alle Trainingsstätten befinden sich für die Schülerinnen und Schüler in fußläufiger Entfernung zur Schule. Durch die unmittelbare Nähe von Lern- und Trainingsort entfallen lange Fahrwege.


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