"Hohe Effizienz und hohe Qualität im Bayerischen Bildungssystem" - Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider zur heutigen Veröffentlichung der Studie "Bildungsmonitor"

Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider äußert sich zu der heute von der Initiative "Neue Soziale Marktwirtschaft" veröffentlichten Studie "Bildungsmonitor 2007": "Die Studie bescheinigt dem bayerischen Bildungssystem insgesamt eine hohe Effizienz und eine hohe Qualität", sagt Schneider. Die Studie verdeutliche außerdem, dass es in Bayern gelungen sei, das hohe Bildungsniveau auszubauen. Bayern bilde zusammen mit drei weiteren Bundesländern das Führungsquartett im Leistungsvergleich der Bildungssysteme.

21.08.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Im Einzelnen führt der Minister aus:

  1. "Ich freue mich darüber, dass in der Studie die Stärken des bayerischen Bildungsystems wie hohe Schulqualität, geringe Bildungsarmut sowie hervorragende Leistungen in der beruflichen Bildung deutlich werden."

  2. "Der Bildungsmonitor bestätigt auch, dass Bildungsausgaben in Bayern einen hohen Stellenwert haben und dass die Ressourcen sehr effizient eingesetzt werden."

  3. Da die Studie vornehmlich auf Daten aus dem Jahr 2005 basiere, zeigt sich der Minister optimistisch: "Ich bin überzeugt, dass aktuelle und richtungsweisende bildungspolitische Entscheidungen in Bayern wie die bayerische Hauptschulinitiative mit dem Schwerpunkt Ganztagsschule oder der Ausbau der beruflichen Oberschule sich in den Ergebnissen künftiger Studien positiv bemerkbar machen werden."

  4. "Wir bauen mit erheblichem finanziellen Aufwand die ganztägige Förderung und Betreuung an Schulen konsequent aus, damit unsere Kinder unabhängig von ihrer Lebenssituation optimale Bildungschancen haben. Gerade der Ausbau eines bedarfsgerechten und flächendeckenden Angebotes gebundener Ganztagsschulen an Hauptschulen bis 2012/2013 ist ein wichtiger Baustein. Damit werden wir die Schülerinnen und Schüler noch besser individuell fördern und die Chancen erhöhen, dass jeder Schüler die Hauptschule mit einem Abschluss verlassen kann."

  5. Auch könne davon ausgegangen werden, dass Bayern bei der Zahl der Hochschulzugangsberechtigungen zulegen wird: "Dabei muss berücksichtigt werden, dass junge Menschen auch über die berufliche Bildung eine Hochschulreife erwerben können. Auf dem Weg über Fachoberschule und Berufsoberschule können leistungsfähige und leistungswillige Haupt- und Realschüler bis zum Hochschulstudium gelangen. In Bayern werden gut 43 % aller Hochschulzugangsberechtigungen nicht über das Gymnasium erworben. Zum Schuljahr 2007/2008 habe ich in Bayern neben den 20 bestehenden Klassen 26 weitere Klassen an Fachoberschulen für den Schulversuch FOS 13 genehmigt. Im kommenden Schuljahr werden voraussichtlich 31.444 Schüler die staatlichen Fachoberschulen besuchen - das ist ein Plus von 8,6% - und 10.182 Schüler sind für die staatlichen Berufsoberschulen (ein Plus von 5,9%) angemeldet."

  6. "Mit Blick auf den drohenden Mangel an Ingenieursabsolventen haben wir die Naturwissenschaften an bayerischen Schulen konsequent gestärkt: An den Gymnasien im Fach Natur und Technik, an den Realschulen in der Informationstechnologie sowie an den Grundschulen mit dem Modellprojekt "GribS", womit vor allem die naturwissenschaftlichen Kompetenzen der Schüler gefördert werden."

  7. Kritisch äußert sich der Minister zum sogenannten "Dynamik-Ranking" der Studie: "Bei der Beurteilung der Dynamik muss auch die jeweilige Ausgangsposition gesehen werden. Bei einem hohen Nachholbedarf erscheinen Verbesserungen naturgemäß dynamischer."


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