Individuelle Förderung wird gestärkt

Für das Schuljahr 2006/2007 haben die Hauptschulen nach der Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung 313 Lehrerplanstellen behalten, die aufgrund der Schülerentwicklung hätten eingezogen werden können.

03.11.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Im kommenden Schuljahr werden es 160 Lehrerplanstellen sein, die ebenso eingezogen werden könnten. Diese dienen nicht der Grundversorgung, die gewährleistet ist. Sie kommen dem Ausbau der individuellen Förderung und der Ganztagsbetreuung zugute. Mit dieser Aussage weist das Kultusministerium die Kritik des BLLV einer vermeintlichen Schwächung der Hauptschule zurück.

Die vom BLLV genannte Zahl von rund 1600 einzuziehenden Lehrerstellen bezieht sich auf den Zeitraum von 2006 bis 2008; knapp zwei Drittel sind bereits im laufenden Schuljahr 2006/2007 umgewidmet bzw. gesperrt worden.

Aufgrund der wachsenden Schülerzahlen in Realschulen, Gymnasien und Beruflichen Schulen werden zurecht Lehrerstellen in den Schuljahren von 2006/2007 bis 2008/2009 dorthin umgewidmet. Die durchschnittliche Klassenstärke beträgt gegenwärtig an Hauptschulen rund 21,5 Schüler, an Realschulen 28,8 Schüler und an Gymnasien 27,9 Schüler. In den Hauptschulen wurde der Schülerschnitt in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert: Mitte der 1980er Jahre lag der Schnitt in Hauptschulklassen bei 23,6 Schülern.

Darüber hinaus stellt die Bayerische Staatsregierung im Doppelhaushalt 2007/2008 insgesamt 784 zusätzliche Lehrerplanstellen für Förderschulen, Realschulen und Gymnasien zur Verfügung.


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