Hamburg

Inklusion: Hamburger Schulen zeigen wie es geht

Drei Hamburger Schulen stellen sich und ihr innovatives Schulleben auf dem diesjährigen Gangztagsschulkongress in Berlin vor und erwarten prominenten Besuch sowohl aus der Hamburger als auch bundesweiten Bildungslandschaft.

19.09.2012 Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

Die GBS-Pilotschule Hasenweg (Sasel), die Clara-Grunwald-Schule (Allermöhe) und die Erich-Kästner-Schule (Farmsen-Berne) stellen sich am 21. und 22. September auf dem diesjährigen Ganztagsschulkongress der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) in Berlin vor. Dieser steht unter dem Motto "Bildung für mehr! Ganztagsschule der Vielfalt" und ist bundesweit die größte Veranstaltung für alle, die sich in der Ganztagsschulentwicklung engagieren.

Die Erich-Kästner-Schule und die Clara-Grunwald Schule arbeiten seit Jahren erfolgreich inklusiv und wurden bereits für den Deutschen Schulpreis nominiert. Die Schule Hasenweg gehört zu den ersten Schulen in Hamburg, die nach dem neuen Konzept "Ganztägige Bildung und Betreuung (GBS)" mit der Arbeit begonnen haben. Auf dem Ganztagsschulkongress werden die drei Hamburger Schulen einen Einblick geben, wie sie in ihrem Arbeitsalltag der Vielfalt von Kindern und Jugendlichen gerecht werden und ihre Konzepte Dr. Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Präsidenten der Kultusministerkonferenz, Hamburgs Schulsenator Ties Rabe und Dr. Heike Kahl, der Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, vorstellen.

In Hamburg sind die ausstellenden Schulen auch durch ihren Einsatz im Netzwerk Hamburger Hospitationsschulen bekannt (www.hospitationsschulen.li-hamburg.de). Die Erich-Kästner-Schule zeichnet sich aus durch individualisiertes und kompetenzorientiertes Lernen in einem ganzheitlichen Lernkonzept. Die Clara Grunwald Schule arbeitet bereits seit Jahren in heterogenen, altersgemischten Lerngruppen und mit dem "Index für Inklusion". Für beide Schulen ist Inklusion schon lange kein Fremdwort mehr, sondern gelebte Realität.

Unterstützt werden sie – wie alle Hamburger Schulen - durch die Serviceagentur Ganztägig Lernen Hamburg, einer Kooperation zwischen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg im Rahmen des Programms "Ideen für mehr! Ganztägig lernen". Teil des Schulentwicklungsprogramms ist der jährlich stattfindende Ganztagsschulkongress, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung veranstaltet wird. Ziel des diesjährigen Kongresses ist es, den Blick für das aktuell diskutierte Thema Inklusion weiter zu öffnen und zu zeigen, dass Inklusion weit mehr ist als das Lernen von Schülern, Kindern oder Jugendlichen mit oder ohne besonderen Förderbedarf. Nähere Informationen finden Sie unter: www.ganztaegig-lernen.de.


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