Jugend forscht auch 2007 mit sehr hoher Beteiligung

Jugend forscht kann sich wieder über eine herausragende Beteiligung freuen. Für die 42. Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb haben sich insgesamt 9121 Jugendliche angemeldet. Das sind bundesweit die zweithöchsten Anmeldezahlen seit der Gründung 1965. Im Vorjahr verzeichnete der Wettbewerb insgesamt 9603 Anmeldungen.

04.01.2007 Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.

Fünf Bundesländer melden eine gegenüber dem Vorjahr erhöhte Beteiligung: An erster Stelle liegen dabei Berlin mit einem Plus von rund 12 Prozent und Rheinland-Pfalz mit einer Steigerung der Anmeldezahlen um knapp 8 Prozent. Weiterhin erreichten Baden-Württemberg und Niedersachsen das Ergebnis des Vorjahres. Der Spitzenreiter unter den sieben Jugend forscht Fachgebieten ist auch in der 42. Wettbewerbsrunde wieder Biologie mit knapp 25 Prozent aller Anmeldungen; es folgen die Fächer Chemie mit fast 20 Prozent und Technik mit rund 16 Prozent. Der Anteil der Mädchen liegt unverändert bei mehr als 37 Prozent.

"Die hohe Beteiligung in der 42. Runde freut uns außerordentlich", sagt Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht e. V. "Die im Vorjahresvergleich leicht verringerte Beteiligung um 5 Prozent führen wir unter anderem zurück auf die Einführung des achtstufigen Gymnasiums und der Ganztagsschule. Dadurch verfügen gerade viele ältere Schüler über weniger Zeit für außerschulische Aktivitäten wie die Teilnahme an Wettbewerben. So erklärt sich der Rückgang der Anmeldungen in der Sparte ´Jugend forscht´ um gut 14 Prozent gegenüber 2006", sagt Dr. Krautkrämer-Wagner. "Zugleich belegt die Zunahme der Anmeldungen in der Sparte ´Schüler experimentieren´ um knapp 6 Prozent, dass Initiativen wie Schülerlabore und Kinderuniversitäten einen nachhaltigen Effekt entfalten und bei jüngeren Schülern das Interesse an Jugend forscht wecken. Dieser Trend stimmt uns optimistisch. Trotz allgemein rückläufiger Schülerzahlen erwarten wir daher in den kommenden Jahren weiterhin eine rege Beteiligung am Wettbewerb."

Die jungen Forscherinnen und Forscher treten ab Anfang Februar zunächst auf einem der bundesweit 68 Regionalwettbewerbe an. Dort präsentieren sie insgesamt 4626 Projekte einer Jury und der Öffentlichkeit. Die Besten qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe im März und April. Den Abschluss der 42. Runde von Jugend forscht bildet der Bundeswettbewerb vom 17. bis 20. Mai 2007 in Hamburg – gemeinsam veranstaltet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Beiersdorf AG als Bundespatenunternehmen.

Eine ausführliche Statistik mit den detaillierten Anmeldezahlen aller Bundesländer finden Sie im pdf am Ende der Seite.

Pressemitteilung Anmeldezahlen 070104.pdf

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