Jugend forscht Preisträger auf der IENA 2007 in Nürnberg

Zwölf Preisträgerinnen und Preisträger von Jugend forscht präsentieren vom 1. bis 4. November 2007 ihre prämierten Projekte auf der internationalen Fachmesse "Ideen – Erfindungen – Neuheiten" (IENA) in Nürnberg. Bei der weltweit führenden Erfindermesse, die in Halle 12 des Messezentrums der Frankenmetropole stattfindet, treffen die talentierten Nachwuchswissenschaftler mit Erfindern und Fachbesuchern aus über 40 Ländern zusammen.

30.10.2007 Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.

Beatrice Dittes (18) und Stefan Döge (20) aus Leipzig zeigen auf der IENA ihren selbst entwickelten Holzgaskocher für den Einsatz in Entwicklungsländern. Er ist weitaus effizienter als offenes Feuer und überzeugt zudem durch einen stark verminderten Schadstoffausstoß. Beim Jugend forscht Finale im Mai 2007 erhielten die beiden Jungforscher für diese Arbeit den Preis des Bundesumweltministers für Erneuerbare Energien.

Ein automatisches Handlingsystem für Menschen mit eingeschränkter Greiffunktion der Hände präsentieren Hannes Weber (19) aus Blaubeuren sowie Robin Kählert (18) und Christian Messlin (19) aus Ulm. "Gripability" ermöglicht, selbstständig Gegenstände aufzunehmen, diese kontrolliert einzusetzen und anschließend wieder abzulegen. Beim Landeswettbewerb Baden-Württemberg 2007 wurde das Projekt mit dem 3. Preis im Fach Arbeitswelt ausgezeichnet. Auf demselben Wettbewerb gewannen Daniel Wolpert (19) und Stefan Bender (19) aus Mulfingen mit ihrer energiesparenden Schüttelbatterie den 2. Preis im Fach Technik. Die beiden freuen sich, diese Entwicklung, die durch Bewegung Spannung erzeugt und so die nötige Energie etwa für eine Fernbedienung liefert, jetzt auch in Nürnberg vorstellen zu können.

Eine Einkaufshilfe für kleingewachsene Menschen zeigen Johannes Lang (20), Christof Röger (19) und Tobias Kappes (20) aus Künzelsau. Die Sieger im Fach Arbeitswelt des diesjährigen Regionalwettbewerbs Unterfranken konstruierten einen Klapptritt für Einkaufswagen, der bei Bedarf heruntergeklappt und nach der Nutzung platzsparend wie auch unfallsicher unter dem Korb verstaut wird. Richard Nöth (19) und Erik Dilger (20) aus Würzburg sind auf der Messe mit einem innovativen Müllerkennungssystem vertreten. Dieses untersucht mittels Sensoren an Mülltonnen den eingeworfenen Abfall und warnt bei einer falschen Zuordnung. So sorgt das System für eine optimierte Mülltrennung. Für das Projekt wurden die beiden 2005 beim Regionalwettbewerb Unterfranken mit dem Sonderpreis Umwelttechnik im Fach Arbeitswelt ausgezeichnet.

"Die IENA bietet den jungen Forschern und Erfindern eine hervorragende Plattform, um ihre Projekte einem breiten Publikum zu präsentieren und weltweite Kontakte zu Lizenznehmern wie auch Verwertern zu knüpfen", sagt Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht e. V. "Der Auftritt auf Messen ist schon seit Langem ein wichtiger Bestandteil der gezielten Förderung über den Wettbewerb Jugend forscht hinaus."

Ansprechpartner


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden