Kein Anlass Schülerprognose zu korrigieren – Buchwert-Korrektur der Schulgebäude für Schulbau von Vorteil – Unterrichtsstunden für Referendare bleiben etwa gleich
Im Schulausschuss wurde der Haushaltsentwurf der Schulbehörde für die Jahre 2013 und 2014 diskutiert. Die Schulbehörde stellt dazu klar:
04.09.2012 Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)Der Haushalt beruht auf einer realistischen Schülerprognose für die Jahre 2013 und 2014. Es gibt derzeit keinerlei Anlass, die dem Haushalt zugrunde liegende Schülerprognose zu korrigieren. Korrigiert wurden hingegen frühere falsche Prognosen. So hatte die Vorgängerregierung in ihrer Schülerprognose aus dem März 2010 für die Schuljahre 2011 und 2012 zu niedrige Schülerzahlen vorhergesagt. Die Abweichungen betrugen bis zu 8.000 Schülerinnen und Schüler. Diese Fehler sind vom neuen Senat bereits im Jahr 2011 korrigiert worden.
Die Mittel für den Schulbau in den allgemeinen und beruflichen Schulen werden in zwei Schritten um insgesamt rund 20 Prozent von rund 316 Millionen Euro (2012) auf über 378 Millionen Euro (2014) gesteigert. Diese große Steigerung ist Teil eines Gesamtpakets, um den Schulbau voranzubringen. Die gleichzeitig geplante Korrektur des Buchwerts der Schulimmobilien hat keinerlei Einfluss auf die Mittel für den Schulbau. Die Korrektur erfolgt, weil die Hamburger Schulen längst nicht so gut erhalten und so viel wert sind, wie bislang behauptet wurde. Durch die realistischere Veranschlagung des Gebäudewertes soll der Weg geebnet werden für ein betriebswirtschaftlich orientiertes Handeln auf allen Ebenen.
Hamburgs Referendare werden künftig 10 statt bisher 8 Wochenstunden eigenverantwortlichen Unterricht geben. Mit dieser Regelung folgt Hamburg anderen Bundesländern, in denen Referendare ebenfalls mehr unterrichten. Auf die Zahl der von Referendaren erteilten Unterrichtsstunden wirkt sich jedoch auch aus, dass bereits der letzte Senat die Absenkung der Zahl der Referendare eingeleitet war. Beide Effekte heben sich gegenseitig weitgehend auf, so dass die Zahl der von Referendaren erteilten Unterrichtsstunden insgesamt auch künftig ungefähr im Rahmen des Umfangs der letzten drei Jahre bleibt.
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