Brandenburg

Keine Nachwuchssorgen bei Pädagogen

Das Land Brandenburg hat entgegen anders lautender Pressemeldungen keine Nachwuchssorgen bei Lehrkräften. Weder würden die Pädagogen weglaufen, noch gebe es grundsätzliche Probleme bei der Lehrerwerbung, stellt Bildungsministerin Martina Münch klar.

23.03.2011 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

"Im Gegenteil: Brandenburg ist nach wie vor ein attraktives Land für Lehrerinnen und Lehrer", so Münch. "Das hat auch die Ein-stellungsoffensive im vergangenen Jahr gezeigt - insgesamt bewarben sich mehr als doppelt so viele Interessenten auf die 450 Lehrerstellen. Damit haben wird nicht nur die von der Koalition verabredete Schüler-Lehrer-Relation von 1 zu 15,4 gesichert, sondern haben mit der Einstellung von jungen und motivierten Pädagogen auch eine gute Ausgangslage für den mittelfristig steigenden Bedarf an Lehrkräften im Land Brandenburg geschaffen."

Das Land Brandenburg hat für das laufende Schuljahr 450 Lehrerinnen und Lehrer eingestellt - doppelt so viele wie in den Vorjahren. Einen besonderen Bedarf gab es dabei an Grundschullehrern und Sonderpädagogen sowie - in geringerem Umfang * Oberschul- und Gymnasiallehrer für bestimmte Fächer wie etwa Chemie, Informatik, Kunst, Latein, LER, Sport und Physik.

Der Bedarf an Lehrkräften werde auch in den kommenden Jahren relativ hoch sein, so Bildungsministerin Münch. Darauf sei das Land vorbereitet. "Wir werden auch weiterhin alle Lehrkräfte, die dies wünschen und die die Voraussetzungen dafür erfüllen, verbeamten." Zudem würden auch die Ausbildungsplätze im Vorbereitungsdienst ausgebaut, so Münch. "In diesem Schuljahr wurden die Plätze für Referendare um 150 auf 750 aufgestockt und im kommenden Schuljahr erneut um 150 auf dann insgesamt 900 Ausbildungsplätze erhöht." Zudem sei man mit dem Wissenschaftsministerium sowie der Universität Potsdam im Gespräch, um die vorhandenen Studienplatz-Kapazitäten besser auszunutzen und zudem weitere Studienplätze zu schaffen.


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