Kleinere Klassen an den Grundschulen: Landesregierung investiert in bessere Lernbedingungen
Ministerpräsident David McAllister und Kultusminister Dr. Bernd Althusmann haben heute gemeinsam eine Grundschule in Hannover besucht. Anlass war die Tatsache, dass die Klassen zum Schuljahresbeginn verkleinert worden sind: Die Schülerhöchstzahl beträgt nun in den Schuljahrgängen 1 und 3 nur noch 26 statt wie bisher 28. Bei seinem Besuch in der Grundschule an der Feldbuschwende betonte Ministerpräsident David McAllister: "Wir halten in Niedersachsen weiter am Grundsatz ,kurze Beine, kurze Wege` fest. Jetzt kann ergänzt werden: ,kurze Beine, kurze Wege, kleinere Klassen`."
11.09.2012 Pressemeldung Niedersächsisches KultusministeriumDer Ministerpräsident wies darauf hin, dass die Landesregierung den Handlungsspielraum durch zurückgehende Schülerzahlen genutzt und für kleinere Klassen gesorgt hat. "Ab dem nächsten Schuljahr 2013/2014 werden alle Grundschuljahrgänge von diesem Schritt profitieren. Das bedeutet, dass die Lehrkräfte dann mehr Spielraum erhalten, um auf die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler einzugehen", so der Ministerpräsident.
Kultusminister Dr. Bernd Althusmann betonte, dass sich durch die kleineren Klassen die Lernsituation in den Grundschulen weiter verbessert und ergänzte: "Auch an den weiterführenden Schulen ab dem Schuljahrgang 5 greifen seit Schuljahresbeginn weitere Verbesserungen. Wir haben zunächst Schuljahrgänge in den Blick genommen, die für die Bildungsbiografie besonders wichtig sind", sagte Althusmann. Die Klassen der 5. und 6. Schuljahrgänge von Gymnasien und Realschulen profitieren ebenfalls von weiter verkleinerten Lerngruppen: Hier gilt künftig eine Schülerhöchstzahl von 30 statt 32. Diese Absenkung war bereits vor einem Jahr mit kleineren Klassen zunächst nur im Schuljahrgang 5 eingeleitet worden.
Außerdem wird die Schülerhöchstzahl in der Einführungsphase zur Vorbereitung auf das Abitur in den Gymnasien und im Gymnasialzweig der Kooperativen Gesamtschulen um sechs Schüler von 32 auf 26 verringert. "Das weiterhin hohe Niveau der Unterrichtsversorgung sichert beste Bildungschancen für unsere Kinder und Jugendlichen. Mehr als 2.800 Lehrereinstellungen an den allgemein bildenden Schulen in diesem Sommer sprechen für sich", sagte Althusmann.
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