Kooperationsmodell Schule - Jugendhilfe

Am Donnerstag (27.11.2008) wird die Ministerin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, Annegret Kramp-Karrenbauer, gemeinsam mit der Landrätin des Landkreises Merzig-Wadern, Daniela Schlegel-Friedrich, eine Rahmenvereinbarung unterzeichnen, in der die Zusammenführung von Hort und Freiwilliger Ganztagsschule als Kooperationsmodell Schule – Jugendhilfe geregelt ist.

26.11.2008 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Innerhalb des Landkreises Merzig-Wadern sind es mehrere Grundschulstandorte, die für ein solches Kooperationsmodell in Frage kommen. Entsprechende Vorgespräche mit Schulträgern sowie Trägern von Horteinrichtungen wurden bereits geführt. Weitere Abstimmungsgespräche, in die auch das jeweilige Personal sowie die Elternschaft involviert sein werden, sind geplant.

Aufgrund dieser Rahmenvereinbarung können an Standorten, wo es bisher sowohl ein Hortangebot als auch ein Angebot im Rahmen der Freiwilligen Ganztagsschule gab, Einzelvereinbarungen abgeschlossen werden, in der standortspezifische Regelungen über das zukünftige Modellangebot getroffen werden. "Die Rahmenvereinbarung legt unter anderem einen moderaten Elternbeitrag fest, der maximal 60,-- € pro Monat betragen darf. Dadurch soll für möglichst viele Kinder und Familien gewährleistet sein, dieses qualifizierte ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebot nutzen zu können. Kooperationsmodelle Schule - Jugendhilfe haben zur Folge, bestehende Strukturen zu nutzen, den Aufbau von Parallelstrukturen zu vermeiden und Synergien sinnvoll auszuschöpfen", so die Ministerin.

Für die Landkreise Saarlouis, St. Wendel und den Saarpfalz-Kreis sowie den Regionalverband Saarbrücken wurden bereits Rahmenvereinbarungen abgeschlossen. Nun folgt der Landkreis Merzig-Wadern. Die Unterzeichnung mit dem Landkreis Neunkirchen wird im Dezember stattfinden. Dann sind mit allen Landkreisen und mit dem Regionalverband Saarbrücken Rahmenvereinbarungen zur Kooperation Schule – Jugendhilfe unterzeichnet worden.

So konnten durch die Zusammenführung von Horten und Freiwilligen Ganztagsschulen innerhalb nur weniger Monate bereits 730 Plätze geschaffen werden, die allesamt bereits belegt sind. Die Tendenz ist weiterhin steigend. Fast wöchentlich kommen neue interessierte Standorte hinzu.


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