Sachsen-Anhalt

Kultusminister Dorgerloh: "In Sachsen-Anhalt ist kein Platz für nationalsozialistisches Gedankengut"

Kultusminister Stephan Dorgerloh wird am 1. Mai an den Kundgebungen des Bündnisses "Halle gegen Rechts" teilnehmen.

29.04.2011 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

"Wir müssen zeigen, dass in Sachsen-Anhalt kein Platz für die Ideologien der Neonazis ist", erklärte der Minister. "Nie wieder will ich einen Wahlabend erleben, an dem man Sorge haben muss, ob Neonazis ins Parlament einziehen. Gerade die zu hohe Zahl von Erstwählern, die der NPD ihre Stimme geben, ist für uns eine Herausforderung noch intensiver für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt einzutreten", bekräftigte Dorgerloh. Ein breites Bündnis aller Bürger sowie der demokratischen Parteien, welches sich gemeinsam gegen Rechtsextremismus und Ausgrenzung stellt, sei ausdrücklich zu begrüßen.

Hintergrund der Demonstrationen ist ein geplanter Aufmarsch von Rechtsextremen. Diese wollen den Tag der Arbeit für ihre politischen Botschaften missbrauchen. Dagegen stellt sich das Bündnis "Halle gegen Rechts". Ziel ist, den Neonaziaufmarsch mit friedlichen Mitteln zu verhindern. In den vergangenen Jahren war es rund um den 1.Mai immer wieder zu rechtsextremistischen Demonstrationen gekommen, vor allem in Halles sächsischer Nachbarstadt Leipzig.


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