Kultusminister Schneider wirft den Grünen Doppelzüngigkeit in der Frage der Kreuze in öffentlichen Räumen vor

Doppelzüngigkeit wirft Kultusminister Siegfried Schneider den Grünen vor. Der Parteitag der Grünen hatte noch im Sommer beschlossen, dass alle öffentliche Räume von religiösen Symbolen frei sein sollen, auch die Klassenzimmer. Heute, unmittelbar vor der Landtagswahl in Bayern, versuche ihr Spitzenkandidat Daxenberger, diesen Beschluss zu beschönigen, kritisierte Kultusminister Schneider.

26.09.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Kreuze werden auch künftig in Bayerns Klassenzimmern hängen, Ordenskleider und Habit werden auch künftig an Bayerns Schulen getragen werden können", ergänzte Kultusminister Siegfried Schneider. Er hatte den Beschluss der Grünen, nach dem alle religiösen Symbole aus den Schulen verbannt werden sollen, scharf zurückgewiesen und gesagt. "Für mich steht das Kreuz in besonderer Weise, aber auch die Ordenstracht als wichtiges Symbol für die christlich-abendländische Geschichte und für ein Leben nach christlichen Werten, die auch in der bayerischen Verfassung verankert sind.". In seinem Votum weiß sich Kultusminister Siegfried Schneider vom Bayerischen Verfassungsgerichtshof bestätigt. Dieser hatte in einem Urteil in der Popularklage einer islamischen Religionsgemeinschaft aus Berlin gegen den Freistaat Bayern nämlich im Januar 2007 dem Freistaat Recht gegeben und die Regelung des Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes für rechtmäßig erklärt.


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