Kultusminister Siegfried Schneider bei der Einweihung der Realschule Bessenbach

Die Investition von 17,5 Millionen Euro für das Gebäude der neu errichteten Realschule Bessenbach im Landkreis Aschaffenburg mache sich bald bezahlt, betonte Kultusminister Siegfried Schneider am heutigen Freitag bei der Einweihungsfeier der Realschule Bessenbach. Schließlich trage sie durch die gute Ausbildung junger Menschen bald reichlich Zinsen - für die Jugendlichen selbst, aber auch für die Gesellschaft.

19.09.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

458 Schülerinnen und Schüler besuchen die neu errichtete Realschule im Landkreis Aschaffenburg seit diesem Schuljahr. Sie war aus der Staatlichen Realschule Hösbach, der mit mehr als 1800 Schülern größten Realschule Bayerns, ausgegliedert worden.

Mit dem Neubau an der Ludwig-Straub-Straße in Bessenbach gelinge es, der Schulfamilie ein passendes Zuhause zu geben. Hier könne eine Atmosphäre der Förderung und Bildung gedeihen.

Ende Juni 2007 war der erste Spatenstich für den Gebäudekomplex erfolgt. "Gute Schulen sind ein Standortfaktor", führte der Minister aus, "gerade für ein rohstoffarmes Land wie Bayern". Bayern lebe davon, dass die Kinder und Jugendlichen mit ihren vielfältigen Talenten gefördert werden.

Die Realschule biete als Schulart ihren Schülerinnen und Schülern eine erweiterte Allgemeinbildung, bereite sie ebenso auf eine theoretische wie auch eine praktische Ausbildung vor und eröffne den Absolventen viele Wege für ihre berufliche Zukunft.

Siegfried Schneider unterstrich, dass der Freistaat Bayern für das laufende Schuljahr 703 Realschullehrkräfte sowie 38 Fachlehrer für den Realschuldienst neu eingestellt hat. Damit gelinge es die durchschnittliche Klassenstärke an Realschulen weiter zu senken und auch sicher zu stellen, dass keine Klasse mehr über 33 Schüler mehr haben soll. Es sei das Ziel, die Obergrenze an Schülern pro Klasse an weiterführenden Schulen in den kommenden fünf Jahren auf 30 zu begrenzen.


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