Kultusminister Siegfried Schneider eröffnet am 26. Mai in Ingolstadt bayernweite Reihe von Bildungskonferenzen

Mit einer Bildungskonferenz in Ingolstadt eröffnet Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider am Montag, 26. Mai, um 16.30 Uhr eine Reihe von Veranstaltungen, mit denen er und Kultusstaatssekretär Bernd Sibler mit den Bürgern intensiv in den Dialog treten werden. Minister Schneider will mit den Bürgern ihre Anliegen und ihre Erfahrungen mit dem Bildungswesen diskutieren.

20.05.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung im oberbayerischen Ingolstadt steht die berufliche Bildung und die Zielsetzung des Ministers, die Durchlässigkeit des bayerischen Schulwesens weiter auszubauen, ganz nach seinem Motto "Kein Abschluss ohne Anschluss".

Angelika Demmerschmidt moderiert das Gespräch

Die Veranstaltung findet in der Berufsschule I in Ingolstadt in der Adolf-Kolping-Straße 11 statt und wird von Antenne-Bayern-Moderatorin Angelika Demmerschmidt moderiert.

Voraus geht der Bildungskonferenz, zu der Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte sowie interessierte Bürger eingeladen sind, eine Telefonaktion mit dem Donaukurier ab 14 Uhr sowie ein Schulbesuch der Staatlichen Berufsschule I, bei dem Minister Schneider Gespräche mit Lehrern, Eltern und Berufsschülern führt.

Im Mittelpunkt der Bildungskonferenzen, die bis Juli in allen Regierungsbezirken stattfinden werden, stehen die aktuelle Bildungspolitik des Freistaats und die Perspektiven, die sie den Kindern und Jugendlichen im "Bildungsland Bayern" eröffnen. Ferner geht es um die Wünsche der Bürger und die Möglichkeiten, das Bildungssystem für die Zukunft weiter zu entwickeln.

Berufliche Oberschule, Berufsschule plus und Meisterstudium

Wichtig ist dem Minister, dass jeder Schüler nach seinem Grundsatz "Kein Abschluss ohne Anschluss" einen Weg bis zum Hochschulzugang beschreiten kann. Dabei setzt der Minister vor allem auf die Berufliche Oberschule. Im kommenden Schuljahr können Schülerinnen und Schüler in Bayern flächendeckend über die Berufliche Oberschule die fachgebundene und allgemeine Hochschulreife erwerben. Wichtig ist dabei auch das Projekt Berufsschule Plus, bei dem Berufsschüler parallel zur Ausbildung auch die Fachhochschulreife erwerben können. Die Möglichkeit für jeden Meister und Techniker, an einer Fachhochschule studieren zu können, unterstreicht die Gleichwertigkeit allgemeiner und beruflicher Bildung.

Kräftige Investitionen ins Bildungsland Bayern

2245 zusätzliche Lehrerstellen, um große Klassen abzubauen und den Unterricht zu sichern, 175 zusätzliche Standorte gebundener Ganztagsklassen an Hauptschulen, erstmals 30 Standorte gebundener Ganztagsklassen an Förderschulen und eine zukunftsweisende Weiterentwicklung des achtjährigen Gymnasiums zum kommenden Schuljahr. Dies sind für Kultusminister Siegfried Schneider wichtige Bausteine, um den Grundsatz seiner Bildungspolitik "Im Mittelpunkt steht das Kind" im kommenden Schuljahr weiter voranzubringen. "Wir investieren kräftig in die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler", so der Minister im Vorfeld zu der Veranstaltung am 26. Mai in Ingolstadt.


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