Kultusminister Spaenle: Unnötige öffentliche Debatte um sog. "demographische Rendite"

"Unnötige öffentliche Debatte um "demographische Rendite" an Lehrerstellen." Mit dieser Bewertung weist Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle die eindimensionale Kritik von Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch zurück, theoretisch frei werdende Kapazitäten an Lehrern im Bereich der Schulen einseitig zur Ausstattung wichtiger bildungspolitischer Maßnahmen wie dem Ausbau der Ganztagesbetreuung zu verwenden.

30.07.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die Staatsregierung habe gebilligt, dass ein Großteil der sogenannten "demokratischen Rendite" auch weiterhin für den Schulbereich verwendet werden könne.

Erstaunt zeigte sich der Kultusminister über die unnötige öffentliche Debatte, da ein grundlegender strategischer Abgleich der positiv miteinander konkurrierenden Ziele - einerseits doppelter Abiturjahrgang, andererseits Ausbau der Ganztagesbetreuung - zwischen den politischen Spitzen langfristig vereinbart sei

"Das WFM wäre besser beraten, die notwendigen organisatorischen und administrativen Vorkehrungen für ein reibloses Bewältigen des doppelten Abiturjahrgangs zu treffen anstatt einen nicht vorhandenen Konflikt öffentlich zu generieren", sagte Spaenle abschließend.


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