Kultusminister übergibt Urkunden an 25 neue Schulinspektoren

"Die Schulinspektion soll den Schulen Mut machen, sinnvolle oder notwendige Verbesserungen anzupacken, einen konkreten Maßnahmeplan zu entwickeln und umzusetzen. Sie sucht in den Schulen nicht nur nach Fehlern und Schwächen. Sie legt auch ein besonderes Augenmerk auf Stärken", betonte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute bei der feierlichen Übergabe der Abschlussurkunden an die ersten 25 Schulinspektoren, die in Niedersachsen für diese Aufgabe ausgebildet wurden.

01.02.2006 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Er gehe davon aus, dass der Aufbau der Niedersächsischen Schulinspektion bis Ende 2006 weitgehend geschafft sein werde, so Busemann. Einem zweiten Ausbildungskurs mit weiteren 20 künftigen Schulinspektoren solle nach den Sommerferien noch ein dritter Kurs folgen. "Zum Jahresende 2006 werden dann etwa 65 Schulinspektoren im Einsatz sein. Bis 2009 können so alle Schulen in Niedersachsen mindestens einmal eine Qualitätsbewertung erhalten haben", stellte Busemann fest.

Schulinspektion sei und bleibe in Niedersachsen eine Daueraufgabe und keine Modeerscheinung. "In unserem ganzheitlichen Konzept der Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung von Schule ist die Schulinspektion eine der tragenden Säulen, gerade weil wir den Schulen mehr Eigenverantwortung geben", hob Busemann hervor. Der gute Ruf der niedersächsischen Schulinspektion über die Landesgrenzen hinaus habe sehr viel mit solider Qualifizierung zu tun. Die neuen Schulinspektoren würden sorgfältig ausgewählt und umfassend für ihre anspruchsvolle Aufgabe qualifiziert. Seinen Dank sprach der Kultusminister auch den Trainern aus, die die Ausbildungskurse geleitet hatten. Sie erhielten ebenfalls Urkunden.


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