Kultusministerin Karin Wolff unterstützt Schulträger mit Investitionsprogramm zur Ganztags-Betreuung: "Noch mehr Schwung für flächendeckende Mittagsverpflegung"

Auf Initiative von Kultusministerin Karin Wolff hat die Hessische Landesregierung ein Investitionsprogramm von über 100 Millionen Euro zur Betreuung in Ganztagsschulen beschlossen.

10.10.2006 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Diese Unterstützung der Schulträger ergänzt das Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB) des Bundes und soll insbesondere der Mittagsverpflegung in Schulen mit auf acht Jahre verkürzter gymnasialer Oberstufe zugute kommen. Landkreise und Kommunen versetzt das neue Investitionsprogramm in die Lage, Ganztagsbetreuung rasch bedarfsgerecht auszubauen. "So geben wir unserem Ganztagsprogramm nach Maß noch mehr Schwung", freut sich Karin Wolff.

Im hessischen Ganztagsprogramm nach Maß seien bereits 98 von allen G8-Schulen vertreten, bei 61 weiteren würden im Rahmen des IZBB-Programms die Voraussetzungen für Mittagsverpflegung geschaffen, berichtet die Hessische Kultusministerin. Hessen habe dafür gesorgt, dass IZBB-Mittel auch für Ganztagsprojekte von G8-Schulen genutzt werden können. Mit Hilfe des neuen hessischen Investitionsprogramms würden die Schulträger in die Lage versetzt, auch in den verbleibenden 42 Prozent der insgesamt 276 G8-Schulen Küchen, Mensen oder Bistros zur Schülerverpflegung einzurichten. "Das ist ein immenses Bau- und Wirtschaftsprogramm", betonte Karin Wolff.

Im Landeshaushalt 2007 werden die allgemeine Investitionspauschale um 13,8 auf 100 Millionen Euro und die Schulbau-Pauschalen um 87,4 auf 140 Millionen Euro erhöht. Auf ein arbeitsaufwändiges Verfahren der Einzelprojektförderung mit Antrag und Abrechnungen wird verzichtet und stattdessen auf die Eigenverantwortlichkeit der Landkreise und Kommunen gesetzt.


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