Baden-Württemberg

Kultusministerin trifft Fellows von Teach First Deutschland aus Baden-Württemberg

"Der Start der Teach First Fellows ist außerordentlich gut gelungen. Das Projekt schlägt eine wichtige Brücke zwischen sozial benachteiligten Kindern und den besonders Qualifizierten des Landes. Es ist unsere Aufgabe, alles dafür zu tun, Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Familien und mit Migrationshintergrund noch besser zu fördern und keine Chance ungenutzt zu lassen. Unsere erste Bilanz der Fellow-Arbeit spricht für sich. Die Fellows sind ein großer Gewinn für die Schulen." Das erklärte Kultusministerin Marion Schick am Dienstag (21. Dezember 2010) in Stuttgart anlässlich ihres Treffens mit den insgesamt 16 Fellows, die seit Schuljahresbeginn an Schulen in Baden-Württemberg arbeiten. Die Fellows der gemeinnützigen Initiative Teach First Deutschland sind persönlich und fachlich herausragende Hochschulabsolventinnen und -absolventen aller Studienrichtungen, die zwei Jahre lang die Arbeit der Lehrkräfte an Schulen mit herausforderndem Umfeld unterstützen.

21.12.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Durch den Einsatz der Fellows können mehr Schüler individuell gefördert werden. Fellows unterstützen im Unterricht, geben Gruppen- und Einzelförderung und schaffen zusätzliche Angebote am Nachmittag, wie zum Beispiel Berufswahlkurse, Hausaufgabenbetreuung und Schülerfirmen. Sie vereinbaren individuelle Lernziele mit ihren Schülern, deren Erreichen sie zusammen mit ihnen verfolgen und dokumentieren. Die als Pädagogische Assistentinnen und Assistenten angestellten Fellows arbeiten dabei eng mit Lehrerinnen und Lehrern zusammen. Teach First Deutschland leistet eine engmaschige Betreuung und Weiterbildung der Fellows über den gesamten Einsatzzeitraum.

"Ich freue mich sehr, dass die Fellows in Baden-Württemberg so gut aufgenommen worden sind und erfolgreich Schülerinnen und Schüler fördern", so Arist v. Hehn, Geschäftsführer von Teach First Deutschland. Die Gehälter der Fellows werden öffentlich finanziert. Die Ausgaben, die für Anwerbung, Auswahl, Training, Betreuung und Fortbildung der Fellows entstehen, übernehmen Stiftungen, Privatpersonen und Unternehmen. Seit dem 1. Dezember fördert die Manfred-Lautenschläger-Stiftung als weiterer Hauptförderer die gemeinnützige Initiative. Arist v. Hehn: "Mit der Manfred-Lautenschläger-Stiftung haben wir einen weiteren starken Partner in Baden-Württemberg gewinnen können, der vor allem die Qualifizierung und Begleitung der in der Metropolregion Rhein-Neckar eingesetzten Fellows fördert. Wir freuen uns über die große Unterstützung in Baden-Württemberg sowohl durch das Ministerium als auch durch die in der Region verankerten Förderer."


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