Sachsen-Anhalt

Kultusministerin Wolff: Netz der Förderzentren vollständig - insgesamt 40 Förderzentren mit 400 kooperierenden Schulen

Im Schuljahr 2011/12 werden 40 Förderzentren tätig sein, in denen über 400 Schulen als Kooperationspartner eingebunden sind. Damit ist es in nur fünf Schuljahren gelungen, ein vollständiges Netz an Förderzentren aufzubauen.

15.04.2011 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Förderzentren sind seit August 2005 im Schulgesetz ausgewiesen. Seitdem ist die ihre Anzahl und die Zahl der mitwirkenden Schulen in jedem Schuljahr gestiegen. Förderzentren sollen die Angebote der individuellen und der sonderpädagogischen Förderung an allgemeinen Lernorten qualifizieren: bei der Vorbereitung auf den Schuleintritt, während der Schulpflichtzeit und beim Übergang zur beruflichen Bildung.

Wichtige Aufgaben sind:

  • die pädagogische Diagnostik und die Beratung,
  • eine wohnortnahe sonderpädagogische Förderung,
  • frühe Prävention zur Verhinderung von sonderpädagogischen Förderbedarfslagen,
  • die Entwicklung eines qualifizierten gemeinsamen Unterrichts,
  • die Vernetzung der Förderangebote
  • eine intensive Schullaufbahnberatung,
  • die bedarfsgerechte Qualifizierung und Fortbildung der Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeiter an den kooperierenden Schulen
  • und eine aktive gemeinsame Eltern- und Öffentlichkeitsarbeit.

Eine Schlüsselfunktion im gesamten Geschehen haben die jeweiligen Basisschulen.

"Der Anteil der Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die am Gemeinsamen Unterricht teilnehmen, stieg von 1,8 Prozent im Schuljahr 2002/03 auf derzeit rund 17 Prozent. Das ist nicht zuletzt ein Verdienst der engagierten Arbeit innerhalb der Förderzentren", erklärte Sachsen-Anhalts Kultusministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff.


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