Kultusministerin Wolff verleiht erstes Gesamtzertifikat für eine gesundheitsfördernde Schule

Als erste Schule in Hessen hat die Gerhart-Hauptmann-Schule in Griesheim das Gesamtzertifikat des Hessischen Kultusministeriums für eine "gesundheitsfördernde Schule" erhalten. "Die Gerhart-Hauptmann-Schule hat die Gesundheitsförderung in vorbidllicher Weise als wesentlichen Bestandteil in ihren Schulalltag intergriert", erklärte Kultusministerin Karin Wolff heute bei der Verleihung des Zertifikats in Griesheim. Besonders hervorzuheben seien Initiativen der Schulgemeinde wie erlebnis- und musikpädagogische Aktivitäten, Entspannungs-, und Konzentrationstraining sowie Bewegungsstunden für Schülerinnen und Schüler oder die Berücksichtigung des Themas in der Lehrerfortbildung. Die Ministerin bedankte sich ausdrücklich für das gemeinsame Engagement von Lehrerin nen und Lehrern, Eltern und Schülern in der kooperativen Gesamtschule.

08.03.2006 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

"Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen und eine unabdingbare Voraussetzung für Lebens-, Lern- und Arbeitsfähigkeit", erklärte Wolff. Gesundheitserziehung müsse in der Schule eine wichtige Rolle spielen - auch zur Vorbereitung eines gesunden Lebens nach der Schulzeit. Das Hessische Kultusministerium habe daher vor drei Jahren das Projekt "Schule & Gesundheit" ins Leben gerufen, das alle zentralen Bereiche der Gesundheitsförderung - insbesondere Ernährung, Bewegung, Sucht- und Gewaltprävention - in und um Schule vereint.

Mehr als 1.000 hessischen Schulen haben sich dem Projekt angeschlossen und befinden sich auf dem Weg zu einer gesundheitsfördernden Schule. Seit Februar dieses Jahres können die hessischen Schulen ihre Ergebnisse und Bemühungen zur Weiterentwicklung eines gesundheitsfördernden Schulklimas vom Hessischen Kultusministerium zertifizieren lassen: als Teilzertifikate für die einzelnen Arbeitsfelder von "Schule & Gesundheit" (für "Bewegung", "Ernährung", "Suchprävention/Gewaltprävention" sowie für ein schuleigenes Profilelement in den Bereichen "Umwelterziehung/ökologische Bildung", "Verkehrserziehung/Mobilitätsbildung" oder "Sicherheit") und schließlich als Gesamtzertifikat.

Die Ministerin betonte, dass Hessen als einziges Bundesland die Gesundheitsförderung fest in den Prozess der Qualitätsentwicklung verankert habe. "Die Zertifikate sind ein wichtiges Qualiltätskriterium der Schulinspektion. Mit ihrem Erwerb dokumentieren die Schulen ihr Engagement im Rahmen der Gesunheitsförderung und damit gleichzeitig ihre Bemühungen zur Qualitätsverbesserung nach innen und außen", sagte Wolff.


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